Hallo liebe Frau Lange, nachdem wir am Mittwochabend wieder heil zuhause angekommen sind und uns seitdem mit dem Jetlag rumschlagen, wollte ich uns hiermit offiziell zurückmelden und Ihnen berichten, wie es gelaufen ist.
Erst einmal möchte ich Ihnen ein riesengroßes Dankeschön für die Planung und die Auswahl der Unterkünfte aussprechen. Es hat alles reibungslos geklappt und trotz des Freiheitsgefühls einer Selbstfahrerreise hat es sich für uns angefühlt, als hätten wir immer eine sichere Reiseleitung an unserer Seite. Das erstmal zu den Rahmenbedingungen.
Wir hatten drei wirklich unvergessliche Wochen, die uns staunend, belebt und unfassbar glücklich und dankbar zurückkehren ließen. Der Facettenreichtum dieses kleinen Landes hat uns einfach überwältigt. Auch dank Ihrer Routenauswahl konnten wir so vielfältige Eindrücke gewinnen.
Unser persönlicher Favorit war das Baumhaus der Maquenque Lodge. Diese unmittelbare, wunderschöne Natur hat uns schnell in ihren Bann gezogen. Wir haben wohl sowohl in Sarapiqui als auch in Boca Tapada eine besonders starke Regenphase erwischt, was uns aber in keiner Weise irgendwie negativ beeinflusst hat. Die Selva Verde Lodge verwöhnt einen ja mit den tollen überdachten Holzwegen und in der Maquenque Lodge staunt man eh über die ungefilterte Natur. Und ein nächtliches Gewitter in einem Baumhaus mitzuerleben, hat uns die Elemente nochmal ganz anders erleben lassen.
Wir hatten ja unseren knapp 14‑Jährigen dabei und wenn die Klammeraffen am Baumhaus turnten und ihre Streitigkeiten austrugen, wich auch bei ihm die jugendliche Coolness reiner Faszination.
Aber auch alle anderen Orte haben uns jedes Mal schnell von sich überzeugt. Der Kontrast, nach der warmen und schwülen Pazifikküste in den frischen Nebelwald zu kommen und dort eine andere, aber nicht weniger überwältigende Natur anzutreffen , kann man, glaube ich, niemandem begreiflich machen, der nicht selbst dort war.
Auf der Hacienda Guachipelin haben wir einen Reitausflug zum Wasserfall gemacht und waren mit unserem sehr netten Guide allein unterwegs. Dies war auch beim Ziplining in La Fortuna der Fall. Und den Playa Las Gemelas im Manuel Antonio Park hatten wir eine ganze Stunde nur für uns. Es war ein Traum. Die Nebensaison hat uns also für alle Zeiten verdorben 😉
In Sámara war uns das Glück hold und wir konnten bei einer Tour gleich zwei direkt nebeneinander nistende Schildkröten bei der Eiablage beobachten. Mein Biologielehrerinnenherz wird diesen Urlaub wohl nie ganz verarbeiten können.
Ich möchte Ihnen nochmal abschließend für diesen unfassbaren Urlaub danken und habe meiner Familie bereits vor dem Rückflug das Versprechen abgenommen, dass wir nach Costa Rica zurückkehren werden.
P.S. Unser Sohne möchte ab jetzt übrigens nur noch in Ländern urlauben, in denen die Menschen so unglaublich nett und irgendwie immer alle fröhlich sind.
Pura Vida.