+49 (0)2243 / 929 53 65 info@napurtours.de

Affen in Costa Rica – Überall zu entdecken

Datum, 08.11.2018 | napur tours Team
  • Es gibt vier Arten von Affen in Costa Rica: Rotrücken-Totenkopfaffe, Kapuzineraffe, Mantelbrüllaffen, Geoffroy-Klammeraffe
  • Das ist sicher keine rekordverdächtig hohe Zahl, aber schon wegen der geringen Größe des Landes beachtenswert. Costa Rica ist schließlich nicht größer als die Schweiz oder Niedersachsen.
  • In kaum einem anderen Land lassen sich Affen so gut beobachten, wie bei einer Costa Rica Rundreise. Sie begegnen Ihnen fast überall, sobald man abseits großer Straßen unterwegs ist – ein tolles Schauspiel, vor allem für Kinder.
Ein Weißschulterkapuzineraffe blickt direkt in die Kamera

Den Weißschulterkapuzineraffe sieht man in Costa Rica sehr häufig

Wo lassen sich Affen in Costa Rica am besten beobachten?

Sie müsssen nicht in ein bestimmtes Gebiet oder zu einem konkreten Ort in Costa Rica reisen, um Affen zu sehen. Denn es vergeht eigentlich keine Rundreise, bei der Sie nicht mindestens einmal einer Affenherde begegnen. Auf vielen unserer Costa Rica Rundreisen trifft man zuweilen sogar auf alle vier Arten.

Besonders auf Exkursionen in die vielen Nationalparks Costa Ricas lassen sich diese faszinierenden Tiere beobachten und fotografieren. Es ist auch nicht ungewöhnlich das sie rund um einsam gelegene Unterkünfte herumstreunern und man Sie beim Frühstück von der Terrasse aus oder in der Hängematte liegend bewundern kann.

Welche Affenarten gibt es in Costa Rica?

Die vier Arten von Affen in Costa Rica sind: Rotrücken-Totenkopfäffchen, Weißschulter-Kapuzinieraffe, Mantelbrüllaffe und Geoffroy-Klammeraffe. Im Nachfolgenden nun eine jeweils eine kurze Beschreibung:

Rotrücken-Totenkopfaffe

Kennen Sie noch Herr Nilsson von Pipi Langstrumpf? Genuaso ein Affe ist der Totenkopfaffe. Er ist der kleinste Vertreten der Affen in Costa Rica und misst gerade 30 cm (ohne Schwanz). Im Englischen wird er Squirrel Monkey genannt, also Eichhörnchen Affe. Spanisch: Mono Titi.

Totenkopfaffe

Pipi Langstrumpf lässt grüßen: Der Rotrücken-Totenkopfaffe

Er ist meist in relativ großen Gruppen (manchmal bis zu 300 Tieren!) anzutreffen und „hängt“ gerne in mittleren Baumschichten herum, weil sie weder Baumwipfel noch Waldböden mögen.

Totenkopfaffen sind relativ zutraulich, auch Menschen gegenüber. Sie können aber auch genervt sein. Wenn man ihnen zu sehr auf die Pelle rückt, kann es passsieren, dass man mit Nüssen und Früchten beschmissen wird.

Totenkopfaffen gibt es eigentlich im ganzen Land, es vergeht also kaum eine Costa Rica Reise, bei der Sie nicht einer Totenkopfaffen-Herde über den Weg laufen.

Weißschulter-Kapuzineraffe

Kapuzineraffen können bis zu 46 cm groß werden (wie bei allen Säugetieren immer ohne Schwanz gemesse) und gehören zu den wohl lebhaftesten und auch frechsten Affen in Costa Rica. Ihren Namen verdanken Sie ihrem auffälligen Fell, dass ihre Entdecker an die Kutten der Kapuzinermönche erinnerte.

Affen in Costa Rica

Weißschulter-Kapuzineraffe

Im Englischen werden die weißschuldrigen Kapuzineraffen übrigens als „White faced Capuchin“ und im Spanischen als „Mono Cariblanca“. Die englischen und spanischen Namen geben wir hier mal an, weil es leider (noch) keine deutschen Bestimmungsbücher über Costa Ricas Tierwelt gibt.

Der Weißschulter-Kapuziner lebt im ganzen Land – sowohl im Trockenwald als auch im Hochgebirge über 2.500 m. Auf einer Costa Rica Rundreise ist es sehr wahrscheinlich, einem Kaupzineraffen-Herde zu begegnen.

Meist hangeln sie sich in einer Horde von 20 bis 30 Tieren von einem Magrovenbaum zum anderen. Dort, wo sich mehr Touristen tummeln, laufen sie einem eigentlich recht häufig über den Weg – so zum Beispiel im Manuel Antonio Nationalpark. Besucher sollten dort auch nicht allzu leichtfertig sein, denn Taschen und Rucksäcke sind auf der Suche nach Leckereien eine beliebte Beute.

Etwas scheuer sind sie in größeren Nationalparks, etwa bei einer Corcovado-Tour oder einem Besuch des Tortuguero Nationalparks. Aber auch dort braucht es nicht viel Geduld, um sie irgendwo in den Bäumen zu entdecken.

Mantelbrüllaffen

Mantled Howler Monkey oder Mono Congo. Der lauteste Affe in Costa Rica, manche sagen das lauteste Landsäugetier überhaupt. Sie sind ebenfalls gesellig, etwas träger und werden 55 cm groß.

Brüllaffen

Mantelbrüllaffen

Absolut beeindruckende Heul- und Brüllgeräusche geben diese Tiere von sich und wenn sie früh morgens um 5 Uhr in den Bäumen zum Beispiel im Corcovado oder Tortuguero Nationalpark loslegen, kann einem schon unheimlich werden. Nach einiger Zeit gewöhnt man sich aber an diese fremdartigen Laute aus dem Urwald.

Die ersten Europäer haben die Brüllaffen noch als Waldgeister gefürchtet. Im ersten Moment klingt das Gebrüll tatsächlich auch bedrohlich. Dabei wolle die Waldbewohner nur miteinander kommunizieren und meistens Ihren Artgenossen einfach nur mitteilen, wo sie sich gerade aufhalten.

Geoffroy-Klammeraffe

Geoffrey-Klammeraffen sind mit 63 cm die größten Affen in Costa Rica. Klammeraffen (englisch „Spidermonkeys“, spanisch „Mono Colorado“) sind in Costa Rica die geschicktesten und schnellsten Kletterer. Mithilfe ihres Schwanzes und ihrer extrem langen Gliedmaßen können sie sich unglaublich flott von einem Ast zum anderen hangeln.

Wenn sie einer Klammeraffen-Herde begegenen, nehmen Sie sich unbedingt Zeit diesem Schauspiel zuzuschauen. Es ist sehr eindrücklich, wenn 40 bis 80 Affen fast gleichzeitig auf Wanderung sind oder in den Bäumen spielen.

Klammeraffe

Geoffroy-Klammeraffe

Allerdings sind sie nicht so leicht zu entdecken. Klammeraffen kommen zwar im ganzen Land vor, wobei sie im Gebirge weniger verbreitet sind. Im Vergleich leben sie aber zurückgezogener als zum Beispiel Kapuzineraffen.

Tipp: Wenn Sie einen Ausflug in einer der vielen Nationalparks in Costa Rica planen, buchen Sie einen unserer orstkundigen Guide. Mit diesen ist es wahrscheinlicher, einer Affenherde zu begegnen, als wenn sie alleine unterwegs sind. Unsere Guides kennen das typische Gebrüll der Klammeraffen sehr gut und wissen meist, wo sie diese am besten sichten können. Sprechen Sie uns einfach an. Auf Wunsch können wir Ihnen auch einen deutschprachigen Reiseleiter organisieren.

Eine kleine Affen-Kunde zum Schluss: Neuweltaffen vs. Altweltaffen

Die Geografie bestimmt zwei getrennte Linien der Affen, die beide der Unterordnung Haplorhini angehören: Die Neuweltaffen aus Amerika, die Platyrhini, und die Altweltaffen aus Afrika und Asien, die man mit Menschenaffen und Menschen als Catarhini zusammenfasst. Neu- und Altweltaffen lassen sich am besten an Nasenform und Zahnschema unterscheiden.

Alle Neuweltaffen leben auf Bäumen und besitzen kräftige Greifschwänze. Auch die meisten Altweltaffen sind baumlebend, doch trägt keiner einen Greifschwanz und manche Arten leben teilweise am Boden. Einige Altweltaffen haben schwielige Polster am Rumpf, dies gibts bei keinem Neuweltaffen.

napur tours Naturreisen zu den Affen in Costa Rica

Alle Costa Rica Reisen von napur tours ansehen

Artikel, die Sie auch interessieren werden:

 

Wir freuen uns über Ihren Kommentar.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Folgen sie uns

  • facebook
  • facebook
  • facebook
  • facebook

Ihr persönlicher
Service

Stefanie Lange – Geschäftsführerin napur tours

Gemeinsam mit meinem Team beraten wir Sie gerne zur unserem vielfältigen Angebot an Lateinamerika Reisen. Unsere Spezialität sind neben Gruppenreisen maßgeschneiderte Reisen, die ganz auf Ihre Wünsche zugeschnitten sind.

Sie haben Fragen oder wollen Tipps? Melden Sie sich gerne und erhalten Sie von uns ein unverbindliches Angebot.

napur tours GmbH – Köln
Am alten Weingarten 7
53783 Eitorf

Telefon: 02243 / 929 53 65
Mail: info@napurtours.de

Gerne können Sie mit uns auch einen persönlichen Termin vereinbaren. Rufen Sie uns einfach an oder kontaktieren Sie uns mit unserem Kontaktformular.

...zum Kontaktformular
Nachhaltiges Reisen liegt uns am Herzen

Deswegen sind wir Mitglied bei forum anders Reisen und arbeiten mit der Klimaschutzorganisation atmosfair zusammen, die es ermöglicht, die Klimagase Ihrer Flugreise klimaneutral zu kompensieren.