Cahuita Nationalpark: Ein „Zoobesuch“ auf dem Korrallenriff

Datum, 19.11.2014 | Stephan Martens

Der Cahuita Nationalpark liegt an der Karibikküste, genauer gesagt in der Nähe des gleichnamigen Ortes Cahuita. Er liegt auf einer Halbinsel, entstanden aus einem angehobenen Korallenriff, auf dem sich eine außergewöhnliche Fauna und Flora entwickelt hat. Hochstämmiger Tieflandregenwald wechselt sich ab mit Mangrovensumpf und natürlichem Sekundärwald, der durch gelegentliche, starke Stürme entstanden ist.

Ein gelbe Schlange schleicht über ein großes grünes Blatt im Cahuita Nationalpark

Farbenfroh sind nicht nur die Schlangen im Cahuita Nationalpark

Direkt am Küstensaum des Cahuita Nationalparks lässt sich noch ein weitere Pflanzengesellschaft entdecken: Leitpflanzen sind hier Strandmandelbäume, der hochgiftige Strandapfel, Meertrauben, Nonibäume (deren Früchte unwahrscheinlich stinken, aber ewiges Leben versprechen) und natürlich Kokospalmen.

Beeindruckende Tierwelt

Die Tierwelt im Cahuita Nationalpark ist nicht weniger beeindruckend. Auf einer Exkursion durch den Park finden sich so viele Tierarten wie bei einem Zoobesuch. Zu den spektakulärsten Vertretern zählen: Mantelbrüllaffen, Nasenbären und und Waschbären. Außerdem tummeln sich in den Wäldern Fischer- und Swainsontukan, Halsbandarrasari, Braunreiher, Weißschulterkapuzineraffen, Greifschwanzlanzenotter in gelber Mutation, Stirnlappenbasilisk und Gelbkopfgecko.

Korallenriff mit Ammenhaien und Rochen

Die Cahuita-Halbinsel wird übrigens von einem Korallenriff umsäumt. Zwischen diesem und dem weißen Korallenstrand befindet sich eine sehr flache Lagune mit Seegraswiesen und Korallenbereichen. Kaum mehr als einen Meter tief ist hier das Wasser. Am Strand stehend kann man mit Glück Ammenhaie und Rochen beobachten. Darüber kreisen Fregattvögel und braune Pelikane. Letztere sind erstaunlicherweise Stoßtaucher. Das verwundert schon, da doch der optimale Bauplan eines Stoßtauchers der des Tölpels erscheint. Der Pelikan mit seiner ungelenken Gestalt und mächtigem Schnabel müsste somit beim Aufprall aufs Wasser eigentlich “kaputtgehen ” – tut er aber nicht!

Zum Abschluss ein kühles Cervesas bei Rodolfo

Zum Abschluss eines etwa vier stündigen und schweißtreibenden Rundgang im Cahuita Nationalpark kann man sich mit einem Besuch von Rodolfos Garten mit Pool am Parkausgang belohnen. Rodolfo kam vor 20 Jahren aus Italien hierher und kann somit schon als Ureinwohner angesehen werden. In seinem Garten bietet er den müden Wandersleuten deftige Tellergerichte und eiskalte Cervesas.

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