Costa Rica in der Regenzeit: Wann eine Reise sinnvoll ist – und wann nicht

Wenn Sie die Worte Costa Rica und Regenzeit hören, welche Bilder gehen Ihnen durch den Kopf? Wahrscheinlich denken Sie – wie die meisten – an graue Tage, an denen es von morgens bis abends monsunartig schüttet. Solche Bilder erzeugt unser Gehirn fast automatisch, sobald das Wort Regenzeit fällt. Dieser Automatismus ist vermutlich ein Hauptgrund dafür, warum viele Reisewillige denken, in der Regenzeit könne man nicht nach Costa Rica reisen.

Doch das ist ein Irrglaube. Die Frage, ob man auch in der Regenzeit nach Costa Rica reisen kann, können wir als Costa Rica Spezialist absolut mit Ja beantworten. Denn auch in der Regenzeit gibt es Wochen und Monate, in denen Sie wunderbar und bei viel Sonnenschein durch Costa Rica reisen können. Welche Wochen und Monate das sind, erfahren Sie in diesem Artikel.

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Regenzeit in Costa Rica: Was bedeutet das eigentlich genau?

Costa Rica hat zwei „Jahreszeiten“: die Trockenzeit von Dezember bis April und die Regenzeit von Mai bis November. In der Trockenzeit regnet es in den meisten Regionen entweder fast gar nicht (z. B. nördliche Pazifikküste) oder deutlich weniger (z. B. südliche Pazifikküste).

In der Regenzeit nehmen die Niederschlagsmengen und die Regentage deutlich zu. Es regnet dann regelmäßig und viel, wobei es hier auch regionale Unterschiede gibt.

Ausnahme Karibikküste: An der Karibikküste gibt es keine klare Trockenzeit oder Regenzeit. In dieser sehr regenwaldreichen Region regnet es das ganze Jahr regelmäßig und viel. Aber auch hier gibt es Schwankungen, also Monate mit mehr oder weniger Regen.

Die Regenzeit ist von Region zu Region unterschiedlich

Nachdem wir die Frage, was Regenzeit in Costa Rica genau bedeutet, allgemein beantwortet haben, möchten wir nun mehr ins Detail gehen. Denn wie wir bereits angedeutet haben, ist Regenzeit nicht gleich Regenzeit. In jeder Region zeigt sich die Regenzeit anders:

Regenzeit im Nordwesten (Guanacaste, nördliche und zentralen Pazifikküste)

Zu den Regionen, die an der Pazifikküste liegen, zählen Guanacaste im Nordwesten, die Nicoya Halbinsel sowie Zentralpazifik von Puntarenas bis Quepos.

In diesen Regionen gibt es eine klare Trennung zwischen Trockenzeit und Regenzeit. Das heißt: Von Dezember bis April ist am Pazifik Traumwetter mit viel Sonne, wenig Wolken und sporadischen Regenfällen. Außerdem wird es sehr heiß und trocken, Temperaturen um die 35 Grad sind normal. Auch nachts sind die Temperaturen tropisch.

Von Mai bis etwas Mitte November ist dann Regenzeit:

  • Der Mai gilt eher noch als ein Übergangsmonat. Regenfälle werden immer häufiger. Meist ergießen sich die Regenwolken aber erst gegen späten Nachmittag.
  • Erst ab Ende Mai bis Ende Juni ist dann richtiges Regenzeit-Wetter. Es regnet dann immer öfter, auch tagsüber. Es scheint aber weiterhin immer wieder die Sonne.
  • Im Juli und August gehen die Regenmengen wieder etwas zurück, die Regenzeit legt eine kleine Verschnaufpause ein. Es regnet zwar weiterhin häufig, aber größtenteils in kräftigen Schauern am späten Nachmittag.
  • Im September und Oktober nehmen den Regenfällen und Regenmengen dann wieder deutlich zu.
  • Der November ist dann wieder ein Übergangsmonat. Besonders im Nordosten, aber auch an der zentralen Pazifikküste geht die Regenzeit früher bereits in die Trockenzeit über.

Insgesamt fällt aber während der Regenzeit im Nordwesten am wenigsten Regen im ganzen Land. In der Hochphase im September liegen die Niederschlagsmengen bei etwa 370 mm. An der südlichen Pazifikküste sind die Regenmengen fast doppelt so hoch.

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Regenzeit an der südlichen Pazifikküste

An der südlichen Pazifikküste von Quepos bis hinunter an die Grenze zu Panama ist das Klima deutlich feuchter, als an der nördlichen Pazifikküste. Hier regnet es das ganze Jahr über mehr als an der nördlichen und zentralen Pazifikküste.

Trotzdem ist auch hier der Unterschied von Trockenzeit zur Regenzeit sehr groß. Während in der Trockenzeit die Regenmengen bei etwa 110 Millimetern liegen, steigen sie in der Regenzeit auf über 400 mm. Am meisten regnet es im Oktober (über 600 mm).

Auch in den Übergangsmonaten Mai und November muss noch mit starken Regenfällen gerechnet werden. Die Regenzeit dauert hier manchmal noch bis Mitte Dezember. Es gibt aber auch Jahre, das scheint im Mai und im November schon oft die Sonne und die Trockenzeit beginnt bereits Mitte November.

Regenzeit im Zentraltal (Central Valley)

Auch im Zentraltal rund um Orte wie San José, Alajuela und Turrialba gibt es einen deutlichen Unterschied zwischen Trockenzeit und Regenzeit.

  • Von Dezember bis April, also während der Trockenzeit, regnet es nur kaum. Mit Beginn der Regenzeit im Mai nehmen die Regenfälle dann immer mehr zu.
  • Im Juli und August regnet es dann etwas weniger.
  • Im September und Oktober ist dann die Hochphase der Regenzeit mit Niederschlagsmengen bis 370 mm.
  • Im Verlauf des Novembers verabschiedet sich die Regenzeit dann so langsam und geht schleichend in die Trockenzeit über.

Karibikküste

An der Karibikküste gibt es keine klare Abgrenzung zwischen Trockenzeit und Regenzeit. Es gibt „nur“ Zeiten mit relativ wenig Regen und relativ viel Regen. Die eindrücklichen Regenwälder in dieser Region werden das ganze Jahr über mit Regen versorgt.

Am meisten regnet es in den Monaten Juli und Dezember. Falls Sie während dieser Monate nach Costa Rica reisen, dann empfehlen wir Ihnen die Karibikküste zu meiden. Ich habe bei meiner ersten Costa Rica Reise fünf Tage im Dezember an der Karibikküste bei Puerto Viejo verbracht. Es war wettermäßig keine gute Zeit. Bis auf wenige Zeitfenster regnete es die meiste Zeit wie aus Kübeln.

Die beste Reisezeit für die Karibik sind die Monate September und Oktober, in diesen Monaten nimmt sich die Ganzjahres-Regenzeit an der Karibik eine kleine Pause. Auch in den restlichen Monaten können Sie wunderbar an die Karibik reisen, wenn Sie mit dem Wechselspiel aus Sonne, Regen und Wolkenhimmel gut klarkommen.

Norden & nördliche Tieflandregion

Der Norden Costa Ricas und die nördliche Tieflandregion ist mit ausgedehnten Regenwäldern überzogen. Und wie überall, wo es Regenwald gibt, sind auch die Niederschlagsmengen ganzjährig höher.

Und auch wenn insbesondere die Region um Sarapiqui und Boca Tapada vom karibischen Klima geprägt ist, gibt es hier eine Trennung zwischen Trockenzeit und Regenzeit. In der Trockenzeit sind die Niederschlagsmengen aber immer noch deutlich. Selbst in den „trockensten Monaten“ von Januar bis März kommen hier noch zwischen 80 und 90 mm Wasser vom Himmel.

In der Regenzeit, die im Norden im Mai beginnt und bis fast Mitte Januar andauert, liegen die Regenmengen dann zwischen 240 und 350 mm.

Beste Reisezeit: Wann kann ich in der Regenzeit am besten nach Costa Rica reisen

Natürlich hängt die Frage, wann die beste Reisezeit für Costa Rica in der Regenzeit ist, auch davon ab, welche Reiseziele Ihnen wichtig sind.

Grundsätzlich lässt sich aber sagen, dass Costa Rica sich auch in der Regenzeit gut bereisen lässt. Wenn es geht, empfehlen wir unseren Kundinnen und Kunden, die Monate September und Oktober zu meiden. In dieser Zeit regnet es in den meisten Regionen in Costa Rica sehr stark – außer an der Karibikküste.

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An der Karibikküste ist sogar das Gegenteil der Fall: Wenn Sie schon immer mal das karibische Flair in Costa Rica mit viel Sonne und weißen Sandstränden erleben wollten, dann sind die Monate September und Oktober sogar die besten Reisemonate. Es regnet in dieser Zeit an der Karibik am wenigsten.

Für uns sind die besten Reisemonate in der Regenzeit die Monate Mai, Juli, August und November.

Mai und November – gutes Wetter und gute Preise

Der Vorteil der Monate Mai und November: Beides sind Übergangsmonate. Die Regenzeit hält im Mai in vielen Gegenden nur langsam Einzug. Es gibt zwar häufiger Regenschauer als in der Trockenzeit, diese beginnen aber vorwiegend erst am späten Nachmittag. Es regnet dann kurz und heftig.

Im November ist es genau umgekehrt. Die Regenzeit verabschiedet sich langsam, die Regenmengen nehmen ab, und die Regenzeiten verlagern sich auf den Nachmittag. Es bleibt meist genug Zeit für Ausflüge – auch mit Sonne und heiterem Himmel.

Und das Beste ist: Die Preise sind in dieser Zeit so niedrig, wie in keiner anderen Zeit. Im Mai und November ist Nebensaison. Dann ist alles, also Flüge, Hotels und Mietwagen, um die 20 bis 30 Prozent günstiger.

Juli und August sind ebenfalls empfehlenswert 

Auch die Monate Juli und August sind aus unserer Sicht hervorragende Regenzeit-Monate, um nach Costa Rica zu reisen. Die Regenzeit nimmt sich in vielen Regionen eine kleine Atempause. Es regnet zwar weiterhin deutlich mehr als in der Trockenzeit. Aber die Häufigkeit und die Regenmengen gehen etwas zurück. Vor allem Reiseziele im Norden (z. B. Vulkan Arenal) oder Richtung Pazifikküste sind in dieser Zeit sehr empfehlenswert.

Costa Rica in den Sommerferien für Familien empfehlenswert

Für Familien mit schulpflichtigen Kindern kann sich eine Familienreise nach Costa Rica in den Sommerferien-Monaten Juli und August im wahrsten Sinne des Wortes auszahlen.

Die Preise sind in dieser Zeit etwas günstiger, weil in Costa Rica eine Art Zwischensaison herrscht. Hotels und Mietwagen sind zwar nicht ganz so günstig zu haben wie in der Nebensaison, aber meist noch deutlich günstiger als in den Weihnachts- und Osterferien.

Wasserreiche Flüsse und sattgrüne Wälder

Übrigens bringt die Regenzeit auch weitere Vorteile mit sich. So zeigt sich die Natur überall in ihrer vollen Pracht – auch im relativ trockenen Nordwesten. Denn die Natur in der Gegend um Liberia, La Cruz und der Nicoya-Halinsel dörrt im Verlauf der Trockenzeit zunehmend aus und wirkt mancherorts schon recht karg.

Außerdem, und das wird bestimmt Freundinnen und Freunde von Kanu- und Raftingtouren überzeugen, können Sie in der Regenzeit davon ausgehen, überall ausreichend Wasser im Fluss zu haben. Auch das ist besonders in den Pazifikregionen in der Trockenzeit nicht selbstverständlich.

Unser Fazit zu Costa Rica Reisen in der Regenzeit

Grundsätzlich kann man nach Costa Rica das ganze Jahr reisen, auch in der Regenzeit, die von Mai bis November andauert. Denn auch in der Regenzeit scheint in vielen Gegenden häufig die Sonne.  

Unserer Erfahrung nach sind die Monate Mai und November sehr empfehlenswerte Reisezeiten, weil sie als Übergangsmonate zwischen Trockenzeit und Regenzeit gelten und es noch nicht oder nicht mehr so viel regnet. In dieser Zeit ist zudem Nebensaison in Costa Rica. Preise für Hotels, Flüge und Mietwagen sind besonders günstig.

Auch die Monate Juli und August empfehlen wir – insbesondere Familien, die mit schulpflichtigen Kindern nur während der Ferien reisen können. In diesen Monaten macht die Regenzeit in den meisten Regionen eine Atempause. Zudem sind Hotels und Mietwagen günstiger zu haben und es ist deutlich weniger los als in den Weihnachts- und Osterferien.

Spreche Sie uns gerne an, wenn Sie weitere Fragen rund um Costa Rica Reisen in oder außerhalb der Regenzeit haben! Wir beraten Sie sehr gerne und stellen Ihnen eine Costa Rica Reise zusammen, die zu Ihren Wünschen passt.

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