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Portugals Weinroute – Weine kosten wie in Chile

Entdecken Sie Portugal individuell mit dem Mietwagen und fahren Sie entlang einiger der schönsten Weinanbauregionen Portugals. Das kleine Land im Westen Europas besticht den Reisenden durch seine einzigartige kulturelle und landschaftliche Vielfalt. Phönizier, Römer, Goten, Mauren und die eigene Kolonialgeschichte haben ihre Spuren hinterlassen, sowohl in Form von einzigartigen Bauwerken als auch in der heimischen Küche und Lebensart des Landes.

Auch der Wein ist eng verbunden mit Portugals Geschichte und ist dank des weltweiten Exports noch heute eine wichtige Einnahmequelle für Portugals Landwirtschaft. Die klimatischen Gegebenheiten des Landes sind optimal für den Weinanbau und sorgen für Sortenvielfalt, aber auch verschiedenste Weine wie den Portwein, Vinho Verde oder Moscatel.

Highlights dieser Reise

  • Urbanes Porto im Norden Portugals
  • Lissabon, die „Stadt der 7 Hügel“
  • Verwunschener Nationalwald von Buçaco
  • Weinberge & Portweinkeller im Douro-Tal
  • Mittelalterliches Obidos
  • Nationalpark Serra da Arrábida

Termine & Preise

Reisezeitraum Preis
01.07.2020 – 19.07.2020 ab 929,00 €
20.07.2020 – 31.08.2020 ab 999,00 €
01.09.2020 – 30.09.2020 ab 899,00 €
01.10.2020 – 01.11.2020 ab 819,00 €
02.11.2020 – 30.11.2020 ab 759,00 €
01.12.2020 – 20.12.2020 ab 699,00 €
21.12.2020 – 03.01.2021 ab 839,00 €
04.01.2021 – 28.02.2021 ab 709,00 €
01.03.2021 – 01.04.2021 ab 759,00 €

Ihr Reiseveranstalter: travivre

Im Reisepreis enthalten
  • 7 Nächte in ausgewählten Unterkünften
  • Jeden Morgen Frühstück in den Unterkünften
  • Mietwagen (kleinste Kategorie) inkl. Rundum-Sorglos-Schutz von Sunny Cars ab Tag 3 bis Tag 8
  • Unbegrenzte Kilometer
  • Zusatzfahrer inklusive
  • Telefonischer Notfallkontakt
  • Kostenloser MairDumont Reiseführer
Nicht im Reisepreis enthalten
  • Persönliche Ausgaben
  • Eintrittsgelder
  • Trinkgelder
  • Parkgebühren, Mautgebühren und Benzinkosten
  • Flüge: Gerne unterbreiten wir Ihnen ein passendes Angebot
  • Einzelzimmerzuschlag: Je nach Saison
  • Extra Nächte: Auf AnfrageFahrzeug Upgrade & Zusatzausstattung: Auf Anfrage
  • Zug zum Flug: 70 EUR p.P. für Hin- und Rückfahrt in der 2. Klasse
  • Flixbus zum Flug: Auf Anfrage
  • Parkplatz am deutschen Abflughafen: auf Anfrage
  • Ausflüge und Eintritte: Auf Anfrage

Tourablauf

Tag 1: Ankunft in Lissabon
Tag 2: Lissabon Stadtbesichtigung
Tag 3: Lissabon – Setubal – Azeitao – Evora
Tag 4: Evora – Tomar – Coimbra
Tag 5: Coimbra – Douro-Tal
Tag 6: Douro-Tal – Region Minho – Porto
Tag 7: Porto Stadtbesichtigung
Tag 8: Porto – Bathala – Nazare – Alcobaca – Obidos
Tag 9: Abreisetag

Hinweis: Der Tourablauf lässt sich selbstverständlich individuell nach Ihren Wünschen anpassen.

...detaillierten Tourablauf anzeigen

Tag 1: Ankunft in Lissabon

Willkommen in Portugal. Heute geht es zu Ihrer ersten Unterkunft in Lissabon. Die Anreise erfolgt bequem mit der Metro. Wenn Sie privaten Transfer bevorzugen sprechen Sie uns bitte an und wir inkludieren diesen gerne in Ihr Angebot. Gerne bieten wir Ihnen auch die Lissabon Card an, die kostenlosen Eintritt zu einigen Sehenswürdigkeiten und Vergünstigungen beinhaltet und das Nahverkehrsticket für den gewählten Zeitraum (z. B. 24 oder 48 Stunden).

Die verbleibende Zeit des Ankunftstages sollten Sie nutzen um die wunderschöne portugiesische Metropole, auch die „Stadt der sieben Hügel“ genannt, zu erkunden. Wir empfehlen auf Grund der Hügel in Lissabon sowohl das Nahverkehrsticket, als auch die ungefähre Planung der Route. Gerade im Viertel Alfama oder im Bario Alto können 500 m zu Fuß schnell ein kleines Workout sein, denn manche Gassen sind extrem steil. Für den Abend geben wir Ihnen gerne Restaurant-Tipps. Starten Sie vor dem Hauptgericht auf jeden Fall mit den typischen Petiscos, den portugiesischen Tapas, also Vorspeisen.

Tag 2: Lissabon

Der heutige Tag steht Ihnen ganz zur Verfügung um Lissabon zu erkunden. Lissabon ist eine Großstadt und bietet somit genügend Programm für jeden Reisetyp. Gerne geben wir Ihnen individuelle Tipps für Ihre Zeit hier oder organisieren passende geführte Touren.

Zu einem Lissabon Besuch gehört auf jeden Fall eine Fahrt nach Belem. Das Stadtviertel liegt ca. 6 km westlich des Zentrums am Ufer des Tejo. Hier sollten Sie den berühmten Torre de Belem, das Seefahrerdenkmal oder das Hieronymus Kloster besichtigen. Auch das Museum der modernen Kunst ist einen Besuch wert. Wer die Ausstellungsräume nicht besichtigen  möchte, kann trotzdem die Aussicht von beiden Seiten des leicht erhöhten Dachgartens genießen und sich hinter dem Gebäude eins der Upcyling Kunstwerke von Bordalo II ansehen, in diesem Falle einen Waschbären.

Auch ein Besuch der Traditionsbäckerei Pasteis de Belem lohnt sich um das leckere Gebäck zu testen. Lassen Sie sich nicht vom Ansturm abschrecken, die Schlange bewegt sich in der Regel dank der ausgezeichneten Organisation der Traditionsbäckerei sehr schnell und durch das hohe Besucheraufkommen sind die Pasteis immer warm und frisch. Das Urrezept stammt von den Mönchen aus dem Hieronymus Kloster, das nebenan liegt. Ein weiterer Höhepunkt in Lissabon ist natürlich auch die Aussicht auf die „neue Mitte“ und auf das Altstadtviertel Alfama von den Miradouros oben bei der Burg Castelo de Sao Jorge und der Wehrkathedrale „Sé“.

Der beliebteste Weg, dort hoch zu kommen, ist die historische Straßenbahn 28. Dieser Tipp steht, genau wie die Pasteis de Belem, in nahezu jedem Lissabon Reiseführer, daher ist die Bahn meistens entsprechend voll. Als Entlastung gibt es die Ringbahn 12, die Sie ebenfalls hinauf zur Burg bringt. Alternativ können Sie von der Endstation Maritim Moniz aus hochfahren, in diese Richtung ist die Bahn meist etwas leerer. Im Anschluss empfehlen wir, bergab durch die Gassen der Alfama zu schlendern, dem ältesten Teil Lissabons. Hier wohnen noch viele der alten Bewohner und einige von ihnen wurden auch als Streetart-Kunstwerke an den Wänden im Gassengewirr verewigt.

Den Abend verbringen sie dann vielleicht im Barrio Alto, das in seinen alten Gassen unzählige Restaurants und Lokale beherbergt. Oft gibt es in den traditionellen lokalen auch Fado Vorführungen, die Musik, die vielleicht am besten die Seele Portugals widerspiegelt. Hervorragende Küche bietet z.B. das Restaurant Oficina do Duque. Nicht traditionell, aber dafür sehr experimentelle Küche zu normalen Preisen für ein solch stylisches Restaurant.

Tag 3: Lissabon – Setubal – Azeitao – Evora

Heute checken Sie aus Ihrem Hotel in Lissabon aus und fahren nach dem Frühstück zum Flughafen Lissabon, um hier Ihren Mietwagen abzuholen.

Starten Sie Ihre Tour und fahren Sie südlich des Tejo nach Setubal und Azeitao. Vielleicht nehmen Sie stadtauswärts den Weg über die beeindruckende Brücke Ponte 25 de Abril (in diese Richtung ohne Maut) und verweilen kurz an der Jesusstatue, um den überwältigenden Blick über den Fluss auf die Stadt und das Flussdelta zu genießen. Später genießen Sie in den Bergen des Nationalparks Serra da Arrábida den hervorragenden Wein der Region und natürlich den dortigen Käse. Besuchen Sie z.B. die JMF Weinkellerei in Azeitao und essen Sie in Setubal zu Mittag. Auch die felsgesäumten Naturstrände hier sind ein Muss für Naturliebhaber.

Es geht weiter Richtung Osten durch das nördliche Alentejo in das etwa 90 Minuten entfernte Evora. Zentrum der Stadt ist der „Praca do Giraldo“, wo ihr am heutigen Abend sicherlich ein passendes Restaurant finden werdet, um euch zu stärken und den regionalen Wein – den Alentejo – zu verkosten. Die den Platz umgebenden Geschäftshäuser aus dem 16. Jahrhundert zeugen von dem damaligen Reichtum der Stadt. Für historisch interessierte Besucher hat Évora einiges zu bieten. Umgeben von der römischen Stadtmauer ist die Altstadt eine Art lebendiges Freilichtmuseum. Sehr kurios ist die „Capela dos Ossos“, die Knochenkapelle.

Es geht weiter Richtung Norden. Auf Ihrem Weg in die Studentenstadt Coimbra können Sie z.B. noch die Route über Tomar oder Ourem nehmen, je nachdem, wonach Ihnen der Sinn steht. In Tomar ist der Höhepunkt das Convento de Cristo. Die ehemalige Klosteranlage der Tempel- und Christusritter ist nicht nur geschichtlich, sondern auch architektonisch reizvoll. Unten im Ort von Tomar gibt es ein fantastisches Themenrestaurant
im Mittelalterstil, die Tavera Antiqua.

Von dem Design der Toiletten bis zum Geschirr wurde alles der Mittelalterthematik angepasst. Nebenbei wird auch noch fantastisches Essen und selbstgebrautes Bier serviert. Wenn Sie also hier ein spätes Mittagessen zu sich nehmen möchten, werden Sie es bestimmt nicht bereuen. Alterantiv ist auch ein Besuch von Ourems mittelalterlicher Altstadt ein guter Stopp auf dem Weg nach Coimbra. Hoch oben auf einem Berg thront der kleine verschlafene Ort und bietet rundum einen spektakulären Blick über die Landschaft. Hochsaison ist hier nur in den Sommermonaten, daher ist es hier
oben im Rest des Jahres meist angenehm ruhig.

Ein Spaziergang startet meist vom Kirchplatz und führt durch hübsche kopfsteingepflasterte Gässchen mit weißen Fassaden entlang der alten Stadtmauer, dem Friedhof und natürlich der Burg, die aktuell restauriert wird. Den bekannten Sauerkirschlikör aus Obidos – Ginjinha – gibt es hier übrigens im lokalen Laden gegenüber der Kirche für vergleichbar kleines Geld. Ein tolles Mitbringsel und produziert von der Eigentümerfamilie des Ladens.

Tag 4: Evora – Tomar – Coimbra

Heute führt Sie die Reise – vielleicht erst nach einigen weiteren Erkundungen in Evora – wieder nach Nordwesten in die historische Mitte des Landes mit einer Fülle von sehenswerten Orten, die schon alleine eine Reise füllen können.

Auf Ihrem Weg in die Studentenstadt Coimbra, wo Ihr nächstes Hotel liegt, sollten Sie z. B. die Route über Tomar oder Ourem nehmen, je nachdem, wonach euch der Sinn steht. In Tomar ist der Höhepunkt das Convento de Cristo. Die ehemalige Klosteranlage der Tempel- und Christusritter ist nicht nur geschichtlich, sondern auch architektonisch reizvoll. Unten im Ort von Tomar gibt es ein fantastisches Themenrestaurant im Mittelalterstil, die Tavera Antiqua. Von dem Design der Toiletten bis zum Geschirr wurde alles der Mittelalterthematik angepasst. Nebenbei wird auch noch fantastisches Essen und selbstgebrautes Bier serviert. Wenn Sie also hier ein spätes Mittagessen zu sich nehmen möchten, werden Sie es bestimmt nicht
bereuen.

Alternativ ist auch ein Besuch von Ourems mittelalterlicher Altstadt ein guter Stopp auf dem Weg nach Coimbra. Hoch oben auf einem Berg thront der kleine verschlafene Ort und bietet rundum einen spektakulären Blick über die Landschaft. Hochsaison ist hier nur in den Sommermonaten, daher ist es hier oben im Rest des Jahres meist angenehm ruhig. Ein Spaziergang startet i.d.R. vom Kirchplatz und führt durch hübsche kopfsteingepflasterte Gässchen mit weißen Fassaden entlang der alten Stadtmauer, dem Friedhof und natürlich der Burg, die aktuell restauriert wird. Den bekannten Sauerkirschlikör aus Obidos – Ginjinha – gibt es hier übrigens im lokalen Laden gegenüber der Kirche für vergleichbar kleines Geld. Ein tolles
Mitbringsel und produziert von der Eigentümerfamilie des Ladens.

Weiter geht es nach Coimbra. Die Stadt ist bekannt für Ihre Universität, welche die älteste in Portugal und auch eine des ältesten Europas ist. Die Universität ist auch Namensgeber der Stadt. Steigen Sie auf dem Turm der Universitätsbibliothek Joanina um das 360 Grad Panorama auf die Stadt und den Fluss Mondego zu genießen (nicht in den Wintermonaten geöffnet) oder genießen Sie den Ausblick einfach kostenlos vom Vorplatz an der Universität. Bitte beachten Sie, dass für den Besuch der Bibliothek selber nochmal ein extra Eintritt fällig wird. Etwas unterhalb der Universität, am Aquädukt von Coimbra, liegt der große botanischer Garten, der bis hinunter in die Stadt reicht und eine spannende Pflanzenvielfalt bietet. Da es ein öffentlicher Park ist, ist ein Spaziergang dort natürlich kostenlos und viele Studenten verbringen hier bei Sonne ihre Mittagspause.

In Coimbras Altstadt gibt es zahlreiche traditionelle Cafés, in denen Sie die lokalen Backwaren und einen Galao genießen können. Einige interessiert vielleicht auch der Miniaturenpark Portugal dos Pequenitos auf der anderen Seite des Flusses, wo in 5 Bereichen Portugal in Miniatur dargestellt wird. Zum Abendessen empfehlen wir die lokale Spezialität, das Spanferkel (Leitão assado) oder das Lamm- bzw. Lammragout mit Ofenkartoffeln (Chanfana à Bairrada). Da Da in der Nähe von Coimbra die Weinregion Bairrada, liegt, sollten Sie auch die lokalen Schaumweine testen.

Tag 5: Coimbra – Douro-Tal

Am heutigen Tag, geht es für Sie weiter nördlich Richtung Douro-Tal. Als ersten Stopp heute empfehlen wir einen Besuch des Buçaco Nationalwalds etwas nördlich von Coimbra. Im Herzen des verwunschenen Waldes liegt das Buçaco Palace Hotel, das ein einzigartiger Neo-Manuelinischer Palast ist und Architekturliebhabern sowie Detailverliebten sehr gefallen wird. Der alte Baumbestand und die schönen Wanderwege vor Ort begeistern schnell. Egal ob eine längere Wanderung oder ein Spaziergang zur Quelle Fonte Fria und der imposanten Treppe davor, sowie durch das Tal Vale dos Fetos (Farnen Tal), ein Ausflug in die Natur bietet sich hier an.

Auf der Fahrt passieren Sie auch die Stadt Viseu und das Weinanbaugebiet Dao, welches zu den ältesten Anbaugebieten Portugals zählt. Hier können Sie im Solar do Vinho do Dao den Wein testen oder sich eine Flasche für den Abend mitnehmen. Kurz bevor Sie den Douro erreichen, liegt wenige Kilometer abseits des Flusses die Stadt Lamego. Die alte Stadt ist eine der ältesten und geschichtlich bedeutendsten Städte von Portugal. Nachdem die Stadt im Jahre 1057 von den Mauren zurückerobert wurde, wählte man hier im Jahre 1143 der erste König von Portugal, Alfons I. Von der alten Burg über der Stadt sind noch der Bergfried und die alte Zitadelle im Süden der Stadt erhalten. Die westgotische Kapelle de São Pedro liegt nördlich der Stadt und
gilt in Ihrem Ursprung aus dem 7. Jahrhundert als die älteste in Portugal. Sie wird allerdings von einer Fassade aus dem 17. Jahrhundert umgeben, die bei der Restaurierung zu dieser Zeit entstand. Im Süden der Stadt liegt außerdem die Wallfahrtskirche Sanktuarium Nossa Senhora dos Remédios, die ein wenig der Bom Jesus du Monte in Braga ähnelt. Von der Hauptstraße aus führt eine imposante barocke Treppe mit 686 Stufen hinauf zur Kirche. Die ganze Anlage ist von bewaldeten Wegen und eine Gartenanlage umgeben.

Es geht weiter ins Douro-Tal. Die Region ist vor allem bekannt für den Weinanbau und das dort produzierte Nationalgetränk, den Portwein. Der größte Ort im Douro Flusstal ist Régua, ein Ort, in dem hochwertiger Portwein produziert wird. Viele traditionelle Quintas (Landhäuser) bieten Weinverkostungen und Führungen durch die Weinberge und Weinkeller an. Auch der Ortskern bietet sich für einen Spaziergang entlang vieler denkmalgeschützter Häuser an. Gegenüber auf der südlichen Flussseite liegt Ihre heutige Unterkunft, die ebenfalls einen Weinkeller hat und Verkostungen anbietet. So können Sie diese auf den Abend legen, wenn das Auto geparkt ist. Wer möchte, sollte sich eine Bootsfahrt zwischen Regua und Pinhao nicht entgehen lassen, denn der Blick vom Douro auf die idyllisch gelegenen Weinberge ist einmalig.

Tag 6: Douro-Tal – Region Minho – Porto

Nach dem Frühstück geht die Reise heute weiter in die Region Minho, nördlich von Porto. Diese ist ursprünglichste Region Portugals und gleichzeitig Ursprung des weltweit einzigartigen Vinho Verde, dem „grünen Wein“. Die Bezeichnung kommt allerdings nicht von der Farbe des Weins, denn dieser ist hell. Die Bezeichnung führt sowohl auf die Frische des jungen Weins zurück als auch auf die besonders fruchtbare, grüne und bewaldete Landschaft der Region. Da die Region bis in den äußersten Norden zur spanischen Grenze führt, Sie aber heute weiter nach Porto fahren, empfehlen wir einen Besuch der Stadt Guimares. Spannende Orte, die es hier zu erkunden gibt, sind z. B. die Burg, der Dukes Palast oder das gotische Viertel.

Sie werden schnell verstehen, wieso Guimares Altstadt mit den schönen bunt gefliesten Fassaden zum Unesco Weltkulturerbe zählt. Natürlich bekommen Sie auch hier einen sehr guten Vinho Verde, den Sie vielleicht für den Abend oder als Mitbringsel für Zuhause mitnehmen. Genießen Sie als Stärkung eine typische Caldo Verde, eine Gemüsesuppe mit Grünkohl aus der Region, zu der natürlich auch der Vinho Verde sehr gut passt.

Eine weitere Möglichkeit den leckeren Vinho Verde zu testen und mehr über den Wein und zu erfahren bietet sich auf direkterem Weg nach Porto in der Quinta da Aveleda. Avelda ist einer der größten Weinproduzenten Portugals und Markführer für Vinho Verde in der Region.

Ihre Unterkunft für die nächsten 2 Nächte liegt in Porto, der Finanzhauptstadt Portugals am Douro. Da Sie am nächsten Tag noch Zeit für die Erkundung der Stadt haben, empfehlen wir Ihnen gerne ein Restaurant für den Abend, damit Sie sich nicht mehr mit der Suche beschäftigen müssen. Schlendern Sie vor oder nach dem Essen doch durch das Altstadtviertel Ribeira, mit seinen schönen bunt gefliesten Fassaden und genießen den Blick bei Nacht auf die Bogenbrücke Ponte Luís I.

Tag 7: Porto

Heute können Sie das Auto und Portos Hauptsehenswürdigkeiten im historischen Zentrum bequem zu Fuß erkunden. Nehmen Sie den Aufzug hinunter ins Viertel Ribeira am Fluss Douro (die meisten Touristen nutzen ihn andersherum) und laufen Sie über die Brücke Ponte Dom Luis I ins Portweinzentrum Vila Nova de Gaia.

Hier finden Sie entlang der Promenade, aber auch weiter bergauf in den Gassen zahlreiche lokale Portweinproduzenten, die Führungen und Verkostungen in Ihren Portweinkellern anbieten. Da Sie das Nationalgetränk ja bereits in den Weinkellern im Douro-Tal testen konnten, können Sie stattdessen entlang des Flusses und durch die Gassen laufen, wo sich an vielen Ecken Streetart-Kunstwerke wie z.B. der „Half Rabbit“ des
portugiesischen Installationskünstler Bordalo II befinden, oder die Kunstgalerie 3 Mais Arte besuchen, in der unterschiedliche lokale Künstler Ihre Werke ausstellen und verkaufen. Von Schmuck bis zu ausgefallenen Skulpturen ist alles dabei.

Wer gut zu Fuß ist, sollte hinter dem Firmensitz des Portweinproduzenten Taylor’s noch weiter bergauf laufen. Hier kann man den Panoramablick von der Autobrücke über ganz Porto genießen und dann den Zug ab der Station General Torres zurück ins Zentrum nehmen. Nach hier oben verirren sich deutlich weniger Touristen als zur Aussichtsplattform an der Mosteiro da Serra do Pilar.

Ein Nahverkehrsticket für das Zentrum kostet nur um die 5 Euro pro Person für 24 Stunden (Änderungen immer unter Vorbehalt) und lohnt sich somit auch für alle, die viel zu Fuß erkunden möchten, alleine um z. B. von Vila Nova de Gaia zurück zu fahren und den Blick von oben auf den Douro zu genießen und am Abend zum Essen und zurück zum Hotel zu kommen. Der Aufzug in der Ribeira ist leider nicht inklusive und muss einzeln gezahlt werden.

Testen sollten Sie am Abend unbedingt das lokale Sandwich Francesinha (Achtung, mächtig), welches zwar auf den Bildern der Restaurants oft weniger appetitlich aussieht, jedoch bei guter Zubereitung sehr schmackhaft ist. Fast jeder Koch aus Porto hat sein eigenes geheimes Soßenrezept, das oft über Generationen weitergegeben wurde. Wir können z.B. das O Afonso als Restaurant empfehlen, das im Ortsteil Boa Vista liegt und ein traditioneller Familienbetrieb ist. Portwein testen können Sie hier zum Nachtisch natürlich auch und werden hierzu auch sehr freundlich und kompetent beraten.

Wenn Sie vor dem Essen Zeit haben, besuchen Sie auch die Traditionsbäckerei Confeitaria Petúlia. Sie ist nur ein paar Gehminuten vom O Alfonso entfernt und bietet die leckersten traditionellen Backwaren an, die Sie sich z. B. für die Weiterfahrt am nächsten Tag mitnehmen können. Wer noch einen Spaziergang nach dem Essen machen möchte, kann dies z. B. im Jardins do Palácio de Cristal tun. Die schöne Gartenanlage führt auf verschiedenen Ebenen mit Teichen, Blumenbeeten und Rosengarten bis hinunter zum Fluss und man hat einen fantastischen Blick auf das nächtliche Porto und den Douro.

Tag 8: Porto – Bathala – Nazare – Alcobaca – Obidos

Es geht zurück Richtung Süden. Sie übernachten heute im mittelalterlichen Obidos, dass etwa 1 Stunde nördlich des Lissaboner Flughafens liegt. Da die Stadt zwar wunderschön ist, aber tagsüber häufig von Busladungen an Touristen überrannt wird, empfehlen wir hier erst am Nachmittag anzureisen und die Stadt am Abend zu genießen.

Auf der heutigen Route gibt es wieder viel Spannendes zu entdecken. Als erstes lässt sich Aveiro nennen, die viele Besucher auf Ihrer To-do-Liste haben, da die schönen Bilder der kleinen Stadt mit Kanälen und bunten Fassaden in vielen Reiseführern abgedruckt sind. In Aveiro wird außerdem das meiste Salz Portugals hergestellt. Wir meinen, ein Stopp bietet sich auf Grund der Route an, ist jedoch kein Muss, da es noch deutlich Lohnenswerteres auf dem Weg zu sehen gibt.

Nur noch etwa 45-60 min von Obidos entfernt liegen gleich 4 nennenswerte Stopps, die sich alle sehr lohnen. Als erstes auf der Route liegt die Stadt Leiria. Das Wahrzeichen der Stadt ist eine imposante Burganlage, die über der Stadt thront. Hier können Sie bei einer Besichtigung der schönen Anlage auch den Blick auf die Region genießen und lernen viel über die portugiesische Geschichte. Als nächstes liegt Batalha auf der Route. Dort sollten Sie die faszinierende Kirche (UNESCO Weltkulturerbe) besichtigen, deren Bau nie vollendet wurde, jedoch das portugiesische Königreich fast in den Ruin trieb.

Egal ob Sie beide Orte besuchen oder nicht, die Mittagspause sollten Sie in Nazare verbringen, wo auch heute noch die Traditionen des alten Fischerdorfes lebendig sind, auch wenn sich der Ort mit schönem weitem Sandstrand im Sommer zur Badehochburg der Einheimischen verwandelt. Hier können Sie die Meerluft genießen und falls Sie hungrig sind, sollten Sie unbedingt die lokalen Fischspezialitäten versuchen. Sehr gute Erfahrungen haben wir u.a. im „O Valeiro“ gemacht, in dem sehr viele Einheimische zu Besuch waren. Die Altstadt Sitio liegt auf einem hohen Felsen. Sie erreichen diese über einen steilen Weg zu Fuß, mit einer alten Zahnradbahn oder mit dem Auto. Wenn Sie zur Spitze des Felsens laufen, können Sie auch auf den
Praia Norte blicken, einen schier endlosen Sandstrand, an dem sich bei bestimmten Bedingungen mit die höchsten Wellen weltweit brechen (über 30 m).

Jährlich versuchen hier in den Wintermonaten bekannte Big Wave Surfer den Weltrekord zu brechen, was viele Schaulustige, Journalisten und Sportfotografen anlockt. Wer mitbekommt, das während der Reise ein solches Event stattfindet, sollte sich dieses Naturspektakel nicht entgehen lassen. Von Nazare ist es nur eine kurze Fahrt bis Alcobaca, wo Sie ein weiteres sehr beeindruckendes Kloster besichtigen können, und in den lokalen Konditoreien hervorragendes portugiesisches Gebäck bekommen.

Anschließend reisen Sie nach Obidos weiter, einer gut erhaltenen mittelalterlichen Stadt auf einem Hügel. Besteigen sie die Stadtmauern und genießen sie den Blick über die schöne Landschaft. Schon vorher haben wir vom hiesigen Sauerkirschlikör Ginjinha berichtet, für den die Stadt bekannt ist. Testen Sie diesen hier traditionell aus „Schokoladengläschen“ und essen Sie in einem der historischen Gasthöfe zu Abend. Am nächsten Morgen können Sie je nach Flugzeit noch einen Spaziergang durch die ruhigen Gassen genießen, bevor ab 10 Uhr die meisten Tagestouristen in die Stadt kommen.

Tag 9: Abreisetag

Heute fahren Sie, je nach Flugzeiten, nach dem Frühstück von Obidos ca. 1 Stunde bis zum Flughafen Lissabon, wo Sie Ihren
Mietwagen abgeben. Sagen Sie nun Portugal „Adeus“ und treten Ihre Rückreise an.

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