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Der Panamakanal: Das Reiseziel Mittelamerikas

Datum, 25.09.2019 | Stephan Martens
  • Der rund 80 Kilometer lange Panamakanal durchquert die Landenge von Panama in Mittelamerika und verbindet den Atlantik oder besser die Karibik mit dem Pazifik.
  • Der Panamakanal fasziniert nicht nur wegen seiner Naturlandschaft sondern auch wegen seiner bewegenden Geschichte.
  • Eine Panamakanal-Durchquerung zum Beispiel in Rahmen einer Individualreise oder einer Mietwagenreise, ist ein tolles Abenteuer, bei dem es nicht nur viel Natur zu entdecken gibt, sondern Sie auch den Flair von Panama City hautnah erleben können. 

Der Panamakanal: Ein spektakuläres Reiseziel für Naturfreunde und Technikbegeisterte  (Bild: istock/hstiver)

Der Panamakanal: Ein technisches Meisterwerk

Obwohl der Pazifische Ozean im Bereich des Panamakanal nur 25 Zentimeter höher als das Karibische Meer ist, müssen doch 26 Meter Höhe überwunden werden, weil sich zwischen den beiden Küsten eine Formation mit hartem Untergrund befindet.

Dieser Höhenunterschied wird durch drei gigantische Schleusenbauwerke mit insgesamt 12 Schleusenkammern bewältigt. Ein wahre Meisterleistung technischer Ingenieurskunst!

Die Fahrtzeit für Schiffe beträgt ungefähr 12 Stunden. Eine schnelle und sichere Passage durch die Schleusenanlagen wird durch an beiden Seiten angebrachten Zahnradbahnen (auch Mulis genannt) sichergestellt.

Die Geschichte des Panamakanals

Der Erbauer des Panamakanals: Ferdinand de Lesseps. Das Schwarz-Weiß-Foto zeigt Lesseps mit schütterndem Haar und Anzug. Alter: Etwa 60 Jahre

Ferdinand de Lesseps: Der Erbauer des Panamakanals

Vor dem Entstehen des Panamakanals war die schnellste Schiffsverbindung von New York an der US-amerikanischen Ostküstenach Los Angeles an der Westküste der Weg um die Spitze Südamerikas, eine unendlich lange und sehr gefährliche Reise.

Nach dem Erfolg des ägyptischen Suezkanals glaubten die Franzosen, dass eine Wasserstraße, welche Atlantik und Pazifik miteinander vereint, ebenso simpel zu errichten wäre. Am 1. Januar 1880 wurde mit dem Kanalbau in Panama gestartet.

Dabei missachtete der für den Bau verantwortlich Ingenieur Ferdinande de Lessps jedoch, dass es etwas völlig verschiedenes ist, einen Schiffskanal durch eine trockene, fast ebene Wüstenlandschaft zu bauen, als einen Kanal mitten durch den Tropischen Regenwald. Wegen technischer Probleme und dann nach etwa 22.500 Todesfällen durch viele tropische Krankheiten wie Malaria und Gelbfieber gaben die Franzosen frustriert auf.

Der US-amerikanische Präsident Theodor Roosevelt war der Meinung, dass die US-Amerikaner besser in der Lage wären, das Projekt des Panamakanals zu vollenden. Der erste Meilenstein war dann, dass das Gelbfieber bekämpft und besiegt wurde. Am 15.8.1914 wurde der Panamakanal festlich eröffnet. Er war das bis dahin gewaltigste und kostenintensivste Bauwerk der Erde überhaupt.

 

Die US-Amerikaner behielten die Rechte über den Panamakanal und einen schmalen Landstrich entlang der Wasserstraße. 1977 entschied der US-amerikanische Regierungschef Jimmy Carter, den Panamakanal bis zum Jahre 2000 an das Land Panama zurückzugeben. Und so geschah es dann auch.

Der Kanal ist nur für Wasserfahrzeuge mit einem maximalen Tiefgang von Zwölf Metern durchfahrbar. Für bestimmt mehr als 60% der heutigen Handelsschiffe ist er somit unbrauchbar. Anders herum gibt es sehr viele Containerschiffe, die absichtlich so konstruiert wurden, dass sie in Sachen Länge, Breite und Tiefgang so eben noch durch den Kanal oder auch gerade seine Schleusen passen; diese Schiffsklassen werden „Panamax“ genannt.

Die Vertiefung des Kanals

Im Oktober des Jahres 2006 wurde in einer Volksbefragung und nach Entscheidung des Parlaments für den Ausbau des Panamakanals entschieden. Die große Mehrheit der Bevölkerung war für den Ausbau des Kanals. Mit den neuen größeren Schleusenkammern und einer breiteren, tieferen Fahrrinne passieren seit 2017 doppelt so viele Ozeanriesen die wohl bekannteste Wasserstraße der Welt.

Ein spektakuläres Bild wenn hochtechnische Ozeanriesen aus Stahl durch den Regenwald gleiten. Dieses Schauspiel lässt sich perfekt von Aussichtsplattformen direkt oberhalb der Schleusen an beiden Ozeanküsten bestaunen.

Reise-Möglichkeiten rund um den Panamakanal

Panamakanal-Durchquerungen oder Teildurchquerungen sind mit dem Schiff möglich – zum Beispiel im Rahmen einer Individualreise oder Mietwagenreise mit napur tours. Sie reisen mit einem Touristenboot durch den Regenwald und passieren die gigantischen Schleusen. Mit dabei: Lokale Guides, die Ihnen die Naturlandschaft rund um den Panamakanal sowie die einzigartige Geschichte dieses einzigartigen Bauwerks näher bringen.

Die gesamte Durchquerung des Kanals ist an einem Tag möglich. Melden Sie sich für weiterer Informationen ganz unverbindlich bei uns. Wir beraten Sie gerne, ohne dass Sie bei uns buchen müssen. Hier finden Sie uns Kontaktdaten.

Die Altstadt von Panama City: Weltkulturerbe der UNESCO

Panamakanal

Alltag in Portobello an der traumhaften Karibikküste

Weitere Highlights rund um den Panamalkanal:

Auf dem Gatunsee, welcher vom Panamakanal durchquert wird, sind ebenfalls Rundfahrten möglich. Die Rundfahrten richten sich an alle, die Lust und Spaß an Natur und Wasser haben. Viele Reiher, Wasserschweine und Krokodile sind garantiert. Wer gerne Vögel beobachtet, für den gibt es spezielle Angebote. Fragen Sie einfach bei uns nach.

Panamy City ist das südliche Tor des Panamakanals. Die Stadt lockt mit seiner einzigartigen Mischung aus Vergangeheit und Moderne. Im Zentrum liegt die Altstadt, mittlerweile UNESCO Weltkultruerbe, und lockt mit vielen architektonischen Highlights aus vergangener Zeit. Neben der  Altstadt recken sich Wolkenkratzer in den Himmel und schaffen eine Skyline, wie man sie von amerikanischen Großstädten kennt.

Ein weiterer Ausgangspunkt für tolle Touren ist Gamboa. Gamboa ist sozusagen der Startpunkt zum wilden Teil des Panamakanals. Von hier aus starten geführte Wandertouren in den dichten Regenwald. Auch Bootstouren zu besonders reizvollen Orten lassen sich von Gamboa aus unternehmen, zum Beispiel zu einer Affeninsel.

Unweit von Colon, dem nördlichen Einfallstor des Panamakanals, liegt der kleine Tourtistenort Portobello. Hier können Reisende in karibischer Atmosphäre die Seele baumeln lassen, mit bunten Fischen schnorcheln oder mit einem Kajak die grüne Küste entlang paddeln. Portobello ist ein einfach schöner Ort, um bei einer Panama-Reise ein paar Tage zu entspannen.

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