Fauna

Ein so großes Land wie Argentinien hat aufgrund verschiedener Naturräume selbstverständlich auch eine breitgefächerte Tierwelt zu bieten.

Fauna ArgentinienIm subtropischen Regenwald im Nordosten Argentiniens gibt es eine artenreiche Fauna. Sogar Tapire und Jaguare sind hier Zuhause. In den Wäldern um die Iguazu Wasserfälle kann man Affen, Gürteltiere und Wildkatzen zu Gesicht bekommen. Auch Papageien, Tukane, Kolibris und verschiedene Schmetterlingsarten kommen hier zahlreich vor.

So, wie die Flora der Pampa vom Menschen beeinflusst wurde, hat sich auch dessen Tierwelt verändert. Zuweilen sieht man Nandus, der kleine Verwandte des südafrikanischen Vogel Strauß oder den Pampahirsch. Gürtel- und Stinktiere sind häufiger anzutreffen. Zum bekanntesten Vogel der Region zählt der Hornero (Töpfervogel), der seine Nester aus Lehm baut auf Pfählen baut und dadurch oft in der Landschaft auffällt.

Im angrenzenden Chaco ist die Tierwelt relativ artenarm. Es kommen Nandus vor, in den Feuchtgebieten der Flüsse leben Tapire, Schlangen und verschiedene Affenarten.

Die Wüstenlandschaft der Puna bildet den Lebensraum für viele Tiere. Kleine Herden von Guanakos, Lamas, Alpacas oder Vicuñas sind hier anzutreffen. Auch Füchse kann man sehen und mit Glück sogar einen Puma. Adler und Kondore seien als prominenteste Vertreter der Raubvögel zu nennen.

Auch die subtropischen Feuchtwälder bei Tucumán, Salta und Jujuy beheimaten zahlreiche Tierarten wie Affen, Tapire, Wildschweine sowie Jaguare und andere kleine Wildkatzen, sodass es sich lohnen kann, ein Fernglas dabei zu haben.

Die Strauch- und Wüstensteppe Patagoniens bietet eine überraschende Artenvielfalt. Guanakos, Füchse, Hasen und Nandus teilen sich den Lebensraum. Beliebt bei Naturfreunden ist die Atlantikküste: auf der Halbinsel Valdés kann man Seeelefanten, Seelöwen, Robben und Pinguine beobachten, zwischen Juni und Mitte Dezember auch Wale.

Die teilweise mit kaltem Regenwald bedeckte Südkordillere beheimatet wenige Tierarten. Dies ist wohl darauf zurückzuführen, dass weite Teile dieser Region in vorgeschichtlicher Zeit lange eisbedeckt waren und die Besiedlung dadurch später einsetze als in anderen Gebieten.

In Feuerland hingegen ist die Tierwelt artenreich, besonders an Wassertieren und Vogelarten. Im Nationalpark Feuerland leben viele Biber, die einst aus Kanada zur Fellzucht eingeführt wurden. Nach dem Scheitern des Projekts entkamen die Tiere und konnten sich aufgrund mangelnder natürlicher Feinde ungestört in diesem Gebiet ausbreiten.

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