Patagonien Rundreise Argentinien & Chile

In der Aysen Region kann man Gletscher sehen

Gletscher in der chilenischen Region Aysen

Patagonien ist die Welt der großen Abenteurer. Für unsere Patagonien Rundreise Argentinien & Chile bedeutet es unberührte Natur am anderen Ende der Welt, fernab von jeglicher Zivilisation.

Dabei denkt man an Gletscher, Pampa, einsame Schafe, eintreibende Gauchos (Cowboys) auf ihren Pferden, undurchdringliche Urwälder, die Andengebirgskette – und natürlich die zahlreichen Nationalparks. Schneebedeckte Vulkane spiegeln sich in unzähligen glasklaren Flüssen und Seen. Verschiedene Kulturen haben einen starken Einfluss auf Mensch und Umgebung hinterlassen. Sie fahren auf der bekannten Carretera Austral (Chile) und der unendlich scheinenden Ruta 40 (Argentinien), begleitet von der beeindruckenden Andengebirgskette bis zu den Granittürmen des weltbekannten Cerro Torre und Fitz Roy – einem der schönsten Berge überhaupt.

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LeistungenReisedauerPreis pro Person
Mietagenreise: Patagonien Rundreise Argentinien & Chile – Kat. E (Chevrolet Corsa o.ä.)202.250,00 Euro
Mietagenreise: Patagonien Rundreise Argentinien & Chile – Kat. J (Toyota Hilux o.ä.)203.590,00 Euro
Einzelzimmerzuschalg201.300,00 Euro
Im Reisepreis enthalten
  • 19 Übernachtungen in den angegebenen Hotels inkl. Frühstück
  • 20 Tage Mietwagen in der gewählten Mietwagenkategorie
  • unbegrenzte Kilometer
  • örtliche Steuern
  • Vollkaskoversicherung mit Selbstbeteiligung
  • Einwegmiete Bariloche – El Calafate
Nicht im Reisepreis enthalten
  • Internationale Flüge / Inlandsflüge
  • weitere Mahlzeiten und Getränke
  • Trinkgelder & persönliche Ausgaben, Ausflüge
  • Zuschlag bei Anmietung bzw. Abgabe am Flughafen

Tourablauf

Tag 1: Ankunft in San Carlos de Bariloche – Mietwagenübernahme
Tag 2: Bariloche – Villa La Angostura
Tag 3: Bariloche – Futaleufú / Chile
Tag 4: Futaleufú – El Pangue
Tag 5: Queulat Nationalpark
Tag 6: El Pangue – Coyhaique
Tag 7: Coyhaique – Puerto Guadal am See General Carrera
Tag 8: See General Carrera – Telken
Tag 9: Telken – Seen Pueyrredón und Posadas
Tag 10: Seen Pueyrredón und Posadas
Tag 11: Seen Pueyrredón und Posadas – Villa La Angostura
Tag 12: Villa La Angostura – El Chaltén / Argentinien
Tag 13: El Chaltén (Fitz Roy Massiv)
Tag 14: El Chaltén – El Calafate
Tag 15: El Calafate (Perito Moreno Gletscher)
Tag 16: El Calafate (Upsala und Onelli Gletscher)
Tag 17: El Calafate – Nationalpark Torres del Paine
Tag 18: Nationalpark Torres del Paine
Tag 19: Nationalpark Torres del Paine – El Calafate
Tag 20: El Calafate

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F = Frühstück / M = Mittagessen / A = Abendessen

Tag 1: Ankunft in San Carlos de Bariloche – Mietwagenübernahme

Nach Ihrer Ankunft in Bariloche erfolgt die Mietwagenübernahme am Flughafen. Je nach Ankunftszeit bleibt vielleicht noch Zeit für einen Stadtbummel. Wir empfehlen Ihnen den Besuch der wichtigsten Sehenswürdigkeiten oder Sie erkunden die Umgebung mit dem See Nahuel Huapi und den Anden. Bariloche wurde 1902 von Carlos Wiederhold, Sohn deutscher Einwanderer, gegründet und hauptsächlich von Pionier-Nachfahren aus der Schweiz, Deutschland, Österreich und Italien besiedelt. Somit finden Sie hier noch die den Ländern eigenen Bräuche und Lebensweisen vor. Bariloche ist heute ein wichtiges Touristenzentrum. Es gibt viele Möglichkeiten zum Wandern, Wildwasser-Rafting, Trekking, Mountainbiken, Reiten und Klettern.

Tag 2: Bariloche – Villa La Angostura (F)

Tag zur freien Verfügung in Bariloche. Wir raten zum Besuch von Villa La Angostura. Am Nahuel Huapi-See entlang führt Sie die Reise durch leuchtend grüne Mischwälder nach Villa la Angostura. Auf der Fahrt gibt es viele Möglichkeiten, Abstecher zu den nah gelegenen Sehenswürdigkeiten zu machen. Erkunden Sie die tolle Berglandschaft um Villa Angostura. Empfehlenswert ist der Besuch des Nationalparks Los Arrayanes. Dort können Sie die gesamte Quetrihué-Halbinsel entlang bis zum Arrayanes-Wald (sehr hoch gewachsene Myrtenbäume) wandern oder Sie unternehmen einen Aufstieg zum Cerro Bayo, das wichtigste Skigebiet vor Ort, mit herrlichem Blick auf die umliegenden Seen und der gesamten Umgebung. Übernachtung in Bariloche.

Tag 3: Bariloche – Futaleufú / Chile (F)

Fahrt entlang wunderschöner Landschaft bis Futaleufú. Auf dem Weg können Sie den Nationalpark Los Alerces besuchen. Futaleufú liegt nur 10 Km von der chilenischen Grenze entfernt. Der Name der Stadt bedeutet in der Sprache der Mapuche „Großer Fluss“ und ist eine kleine Stadt, die sich an die Anden schmiegt und deren natürliche Schönheit einem den Atem nimmt. Der Futaleufú Fluss ist als einer der weltweit besten Wildwasser-Gewässer bekannt und stellt ein wahres Rafting-Paradies dar. Übernachtung in Futaleufú

Tag 4: Futaleufú – El Pangue (F)

Heute passieren Sie die Grenze nach Chile. Genießen Sie das Abenteuer der Andenüberquerung. Es erwartet Sie wunderschöne chilenische Landschaft. Heute beginnen Sie die Fahrt auf der berühmten Carretera Austral, der unbefestigten Verlängerung der Panamericana. Die unzähligen Schlaglöcher der holprigen Strecke nimmt man gern in Kauf, um die noch ursprüngliche Natur zu erleben. Die Fahrt geht entlang des türkis-blauen Río Frío, vorbei an verträumten Seen und malerischen Wasserfällen bis El Pangue. Übernachtung in El Pangue

Tag 5: Queulat Nationalpark (F)

Heute haben Sie Zeit einen Ausflug in den Nationalpark Queulat zu unternehmen. Dieser Park, mit einer Fläche von 154.093 ha, wurde 1983 gegründet. Die Höhepunkte hier sind der Ventisquero Colgante (ein hängender Gletscher) und dessen Wasserfall, eine Wanderung zur Lagune Témpanos, in der sich das milchige Schmelzwasser des Gletschers sammelt und später in den Río Ventisquero abfließt, der See Risopatrón, die Bucht Queulat, die Wasserfälle Padre García, Portezuelo Queulat und del Cóndor. Die Vegetation besteht hauptsächlich aus Regenwald. Der Park bietet sich ausgezeichnet als Ort für Wanderungen, Vogelbeobachtungen und zum Fliegenfischen an. Übernachtung wie am Tag zuvor in El Pangue

Tag 6: El Pangue – Coyhaique (F)

Die Fahrt geht weiter entlang der Carretera Austral. Üppige Vegetation begleitet Sie auf der Fahrt, riesige Nalca-Pflanzen und Farne wachsen wild am Wegesrand. Sie werden an traumhaften Aussichtspunkten vorbeikommen, wo sie die schönste Fotos machen oder sich einfach an der beeindruckenden Flora erfreuen können. Später schlängeln Sie sich langsam über einen Pass, um die Hauptstadt der elften Region Chiles Coyhaique zu erreichen. Übernachtung in Coyhaique

Tag 7: Coyhaique – Puerto Guadal am See General Carrera (F)

Fahrt zunächst durch ein beeindruckendes Canyon-Gebiet. Später treffen Sie auf eine gespenstisch anmutende Landschaft, abgestorbene Bäume mit Flechten bedeckt stehen hier im Morast. Die Auswirkungen des letzten, großen Vulkanausbruchs sind deutlich zu sehen. Am frühen Nachmittag erreichen Sie den riesigen Grenzsee zwischen Argentinien und Chile, der auf chilenischer Seite „Lago General Carrera” und auf argentinischer Seite “Lago Buenos Aires” heißt. Übernachtung am See General Carrera

Tag 8: See General Carrera – Telken (F)

Sie fahren entlang dem südlichen Seeufer des Lago General Carrera bis Chile Chico und überqueren die Grenze nach Argentinien. Nach der Grenze absoluter Szenenwechsel: Sind Sie bis gestern durch ein regen- und vegetationsreiches Gebiet westlich der Anden gefahren, so erwartet Sie heute östlich der Anden eine ewig weite Trockensteppe. Mit etwas Glück begegnen Sie einige für diese Gegend typischen Tierarten, wie etwa ein Ñandú (patagonischer Straußenvogel). Übernachtung in einer Estancia

Tag 9: Telken – Seen Pueyrredón und Posadas (F)

Es geht weiter auf der berühmten Ruta 40, die Sie in den Süden führt. Die Straße scheint bis über den Horizont hinaus zu verlaufen, in dieser endlosen Weite Patagoniens. Auf großflächigen Estancias wird in dieser trockenen Gegend Schafzucht betrieben. Sie erreichen auf dieser Strecke die Cueva de las Manos Pintadas – in einem kleinen, pittoresken Canyon gelegene Höhlen mit uralten Indianermalereien. Bereits vor 9.000 Jahren durchstreiften Guanako- und Nandujäger die weiten Ebenen der Pampa; davon zeugen noch heute die Höhlenmalereien der Cueva de las Manos (Höhle der Hände), die seit 1999 zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt. Übernachtung in einer Estancia an den Seen Pueyrredon und Posadas gelegen

Tag 10: Seen Pueyrredón und Posadas (F)

Tag zur freien Verfügung. „Cabalgatas“ sagt man in Argentinien, wenn man zu Pferd ausreitet. Dies ist eine der Möglichkeiten, die Ihnen am freien Tag in der Estancia zur Entdeckung der einmaligen Natur zur Verfügung stehen. Alternativ können Sie auf Pfaden entlang eines Bergbaches die Gegend erkunden oder eine kurze Fahrt bis zum Gendarmerie-Posten machen. Oder eine Tageswanderung am Lago Pueyrredón entlang bis zum Grenzstein zu Chile, wobei einem die gesamte Strecke entlang die schönsten Blicke auf den See und Berge begleiten. Je nach Wetter: Wanderung am Rio Oro-Tal entlang mit Blick auf den gewaltigen Gletscher Cerro San Lorenzo (3700 m). Übernachtung an den Seen Pueyrredon und Posadas wie am Tag zuvor

Tag 11: Seen Pueyrredón und Posadas – Villa La Angostura (F)

Wieder auf der Ruta 40, geht es weiter durch wunderbare Landschaftsstreifen. Ganz selten ist ein Haus oder eine abgelegene Estancia zu sehen. Erst hier wird einem klar, was in Patagonien die Unendlichkeit, das Spiel des Sonnenlichts und der Schatten in dieser Tafelberglandschaft bedeutet. Immer wieder kreuzen Choiques, Guanakos, wilde Pferde und Gürteltiere den Weg. Übernachtung in einer einfachen aber eine der wohl typischsten Estancias Patagoniens überhaupt

Tag 12: Villa La Angostura – El Chaltén / Argentinien

Heute nehmen Sie wieder die Ruta 40 Richtung Süden. Inmitten der flachen Steppe ragt majestätisch das im Los Glaciares Nationalpark gelegene Fitz-Roy-Massiv steil in die Höhe. 30 Km nach dem kleinen Dorf Tres Lagos geht die Fahrt wieder in Richtung Westen bis El Chaltén, Ausgangspunkt aller Wanderungen und Expeditionen am Fitz Roy und Cerro Torre. Übernachtung in El Chaltén

Tag 13: El Chaltén (Fitz Roy Massiv) (F)

Tag zur freien Verfügung in El Chaltén. Die Unterkünfte bieten mehrere Ausflugsmöglichkeiten bzw. Sie können viele Wanderungen auf eigene Faust unternehmen. Z. B. an der Lagune Capri vorbei, durch Lenga-Wälder zunächst bis zum Rio Blanco. Danach folgt ein stetiger und steiler Anstieg bis zum Aussichtspunkt Laguna de los Tres, von wo aus Sie einen grandiosen Ausblick auf den beeindruckenden Fitz Roy Berg genießen können. Oder Sie fahren bis zum südlichen Teil des Sees Viedma, wo Sie ebenso wunderschöne Blicke auf die Andengipfel und das umliegende patagonische Gebiet genießen können. Übernachtung wie am Tag zuvor in El Chaltén

Tag 14: El Chaltén – El Calafate (F)

Diese Fahrstrecke führt noch einmal durch karge Steppenlandschaft und dauert ca. sechs Stunden. Am Nachmittag erreichen Sie El Calafate am Südufer des Lago Argentino. Übernachtung in El Calafate

Tag 15: El Calafate (Perito Moreno Gletscher) (F)

Heute haben Sie die Möglichkeit die Umgebungen von El Calafate zu besichtigen. Z.B. den bekannten Perito Moreno Gletscher im Nationalpark Los Glaciares, 85 Km von El Calafate entfernt. Dieser weltberühmte Gletscher ist einer der großen Attraktionen Südpatagoniens. Als unvergessliche Eindrücke bleiben die Eisabbrüche, die tosend in den See stürzen. Die Front des Gletschers ist mit ihren 4 Kilometern Breite und 60 Metern Höhe einfach atemberaubend. Übernachtung in El Calafate

Tag 16: El Calafate (Upsala und Onelli Gletscher) (F)

Sie haben die Möglichkeit einen Bootsausflug zu den Gletschern Upsala und Onelli zu unternehmen. Diese haushohen Eisberge schwimmen im türkis blauen Wasser des riesigen Sees und umgeben Ihre Fahrtlinie. Oder Sie erkunden den schönen See Roca. Übernachtung in El Calafate

Tag 17: El Calafate – Nationalpark Torres del Paine (F)

Heute fahren Sie Richtung Chile und passieren die argentinisch-chilenische Grenze bei Cerro Castillo. Weiter geht es in den bekannten Nationalpark Torres del Paine. Übernachtung im Nationalpark Torres del Paine

Tag 18: Nationalpark Torres del Paine (F)

Genießen Sie den heutigen Tag im Nationalpark. Zweifellos ist die Hauptsehenswürdigkeit des Parks das Paine Macizo (Massiv). Die berühmtesten Bergspitzen des Parks werden Cuernos (Hörner) und Torres (Türme) del Paine genannt. Die Vegetation des Parks ist in jedem Bereich anders. Zu den bekannten, im Park lebenden Tierarten zählen die Guanakos, Nandus, Kondore, Pumas, Füchse sowie eine große Vielfalt an Vögeln. Zahlreiche Wanderwege wurden angelegt. Die Unterkünfte im und außerhalb des Parks bieten tägliche Ausflüge an. Übernachtung im (oder außerhalb) des Nationalparks Torres del Paine

Tag 19: Nationalpark Torres del Paine – El Calafate (F)

Rückfahrt nach El Calafate. Übernachtung in El Calafate

Tag 20: El Calafate (F)

Heute geben Sie wieder Ihren Mietwagen am Flughafen ab und treten Ihre Heimreise / Weiterreise an.

Bildergalerie

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