Bergsteigen – Eisriese am Äquator

Bunte Vielfalt an Vulkanen in Ecuador

Bunte Auswahl an Vulkanen zum Bergsteigen

Gehen Sie gern Bergsteigen? Wie wäre es dann mit einer Reise nach Ecuador? Der Eisriese am Äquator ruft! In den Berg- und Vulkanketten von Ecuador, der Cordillera Occidental und Cordillera Central, gibt es 10 Gipfel, die über 5.000 Meter hoch sind. Einige davon warten nur darauf, von Ihnen erklommen zu werden. Besteigen Sie mit uns zur Eingewöhnung und Akklimatisierung den Pichincha, den Hausberg von Quito auf 4.794 m Höhe. Der nächste Berg ist der Illiniza Norte, wo Sie auf eine Höhe von 5.116 Metern wandern. Das Highlight folgt im Anschluss: Bergsteigen auf den Cotopaxi Vulkan auf eine Höhe von 5.897 m.

Nach all den Herausforderungen und Anstrengungen geht es nach Baños, wo die Reise endet oder Sie ein Anschlussprogramm haben. Dies kann Bergsteigen auf den höchsten Gipfel Ecuadors sein, den Chimborazo mit 6.310 m. Oder Sie fahren ins Amazonas Tiefland und erkunden den Regenwald. Alternativ können Sie auch nach Galapagos fliegen und die einzigartige Flora und Fauna dieses faszinierenden Archipels erkunden. Wir beraten Sie!

Die Reise zum Bergsteigen in Ecuador kann jeden Sonntag ab Quito beginnen und wird ab 2 Personen durchgeführt.

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LeistungenReisedauerPreis pro Person
Individualreise: Bergsteigen – Eisriese am Äquator (2 - 4 Teilnehmer)133.290,00 Euro
Individualreise: Bergsteigen – Eisriese am Äquator (5 - 9 Teilnehmer)132.490,00 Euro
Im Reisepreis enthalten
  • Übernachtungen in angegebenen Mittelklassehotels (oder ähnlich) im Doppelzimmer
  • zweisprachiger qualifizierter Reise-/ Bergführer (Deutsch oder Englisch)
  • für die Cotopaxi Besteigung (1 Bergführer für max. 3 Gäste)
  • Mahlzeiten wie im Programm ersichtlich (auf spezielle Wünsche wie z. B. Vegetarier, auf bestimmte Diät wird Rücksicht genommen)
  • Gebühren für die Schutzhütte (zwei Übernachtungen)
  • Teile der Bergausrüstung wie z. B. Schuhe, Steigeisen, Eispickel, Klettergurt und Karabiner
  • Seile und Kletterausrüstung
  • sämtliche Eintrittsgebühren
Nicht im Reisepreis enthalten
  • internationalen Flüge nach/von Quito
  • nicht erwähnte Mahlzeiten und Service
  • Versicherungen jeglicher Art
  • persönliche Ausrüstung und Ausgaben
  • Einzelzimmerzuschlag
  • Trinkgelder

Tourablauf

Tag 1: Ankunft in Quito & Transfer ins Hotel
Tag 2: Große Stadtbesichtigung, Panecillo, San Francisco, Äquatordenkmal
Tag 3: Quito – Cuicocha – Otavalo
Tag 4: Otavalo – Peguche – Quito
Tag 5: Erstes Bergsteigen auf den Hausberg Pichincha
Tag 6: Quito – Schutzhütte an den Ilinizas auf 4.600 m Höhe
Tag 7: Besteigung des 5.116 m hohen Illiniza Norte – Abstieg – Fahrt nach Lasso
Tag 8: Aufstieg zur Schutzhütte Jose Ribas auf 4.800 m am Vulkan Cotopaxi
Tag 9: Gipfeltag Cotopaxi auf 5.897 m – Rückfahrt nach Lasso
Tag 10: Reservetag: Ausflug zur Lagune Quilotoa – Baños
Tag 11: Ausflug zur Pastaza Schlucht und dem Wasserfall Pailon del Diablo
Tag 12: Baños – Quito (oder Anschlussprogramm)
Tag 13: Quito – Flughafen / Heimreise (oder Anschlussprogramm)

...detaillierten Tourablauf anzeigen

F = Frühstück / M = Mittagessen / A = Abendessen

Tag 1: Ankunft in Quito & Transfer ins Hotel (F)

Nach Ihrer Ankunft in Quito werden Sie von unserem Bergführer in Empfang genommen und per Transfer vom Flughafen zu Ihrer Unterkunft in der Neustadt gebracht. Am Abend gibt es ein Gemeinsames Abendessen zum weiteren Kennenlernen.

Tag 2: Große Stadtbesichtigung, Panecillo, San Francisco, Äquatordenkmal (F)

Quito, eine der ältesten Städte Amerikas, ist zugleich auch eine der wenigen Orte dieses Kontinents, die Baudenkmäler und Kunstschätze der spanischen Kolonialzeit in großem Maße bewahren konnte. Unsere Stadtbesichtigung beginnt am Aussichtspunkt Balcón de Guapulo und führt uns am Kongress vorbei in die Altstadt, welche von der UNESCO 1978 zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Unser Rundgang beginnt im Kloster San Agustín, führt dann über die belebte Plaza Grande, gesäumt von der Kathedrale, dem Präsidentschaftspalast und dem Erzbischöflichen Palais. Durch enge Gassen geht es weiter zur Jesuitenkirche, La Companía, die mit seiner beeindruckenden Fassade und ihren Goldaltaren zu den Prunkstücken des amerikanischen Kolonialbarocks gehört. Die Franziskanerkirche mit dem dazugehörigen Kloster, der älteste und größte Kolonialbau der Stadt, bildet mit seinen Kunstschätzen sicherlich den Höhepunkt des Rundgangs. Im Anschluss fahren wir auf den Panecillo. Von hier aus bietet sich uns ein beeindruckendes Panorama der am Fuße des Vulkans Pichincha gelegenen Stadt. Bei schönem Wetter zeigen sich die schneebedeckten Gipfel der umliegenden Vulkane Cotopaxi, Cayambe und Antisana.

Etwa 25 km nördlich des Stadtzentrums von Quito teilt der Äquator die Erde in zwei Hemisphären. Dort erinnert ein beeindruckendes Denkmal an die Erste Französische Geodätische Mission, die hier im 18. Jahrhundert die genaue Lage des Äquators bestimmte. Wir besichtigen das Monument und besuchen das ethnografische Museum im Denkmal, das uns einen guten Überblick über die verschiedenen Volkskulturen Ecuadors gibt.

Tipp: Auf Wunsch können wir auch das sehr interessante Museum Inti-Ñan (Experimente am Äquator – Wasserstrudel) besuchen, welches sich ein bisschen außerhalb des offiziellen Äquatordenkmals befindet.

Tag 3: Quito – Cuicocha – Otavalo (F)

Abwechslungsreiche Landschaften mit tiefeingeschnittenen Tälern und hohen Berggipfeln säumen den Weg nach Otavalo. Nahe der Stadt Cayambe überqueren wir den Äquator. Von einer Anhöhe aus haben wir einen überwältigenden Blick in das Tal, überragt vom Vulkan Imbabura, an dessen Fuß sich der malerische San Pablo See erstreckt. Otavalo ist das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Tales. Weiter geht es zur Lagune Cuicocha, wo wir eine Wanderung am Seeufer unternehmen. Danach geht es nach Otavalo zu unserer heutigen Unterkunft.

Tag 4: Otavalo – Peguche – Quito (F)

Heute besuchen wir einen der bekanntesten Märkte Südamerikas. Die Otavalo Indianer kommen aus Ihren Bergdörfern in die Stadt, um Ihre landwirtschaftlichen Erzeugnisse und Webprodukte auf dem Markt anzupreisen. Von der Plaza de Poncho aus breitet sich der Markt mit seinen vielen bunten Ständen aus. Nach einem ereignisreichen Morgen auf dem farbenprächtigen, geschäftigen Markt unternehmen wir eine kleine Wanderung zum Wasserfall Peguche. Am Nachmittag kehren wir dann nach Quito zurück.

Tag 5: Erstes Bergsteigen auf den Hausberg Pichincha (4.794 m) (F/M)

Zum Eingewöhnen besteigen wir heute den Hausberg von Quito, den 4.794 m hohen Pichincha. Es ist eine schöne Tour, die herrliche Blicke auf den Illiniza und den Cotopaxi ermöglicht.

Unsere erste Besteigung führt uns auf den aktiven Vulkan Rucu, der sich über der Stadt Quito erhebt. Mit dem höchsten Lift der Welt geht es von 3.117 m auf 3.945 m Höhe. Von hier startet unser erstes Bergsteigen und Sie haben die Möglichkeit zu testen, wie Sie in der Höhe zurechtkommen. Das hilft auch dem Körper, sich langsam an die Höhe zu gewöhnen. Es bleibt genügend Zeit, die schöne Aussicht zu genießen und Fotos zu machen. Nachmittags kehren wir zum Hotel zurück.

Tag 6: Quito – Schutzhütte an den Ilinizas auf 4.600 m Höhe (F/M/A)

Nach dem Frühstück werden wir uns am Vormittag auf den Weg zum Iliniza Norte machen. Wir fahren die Straße bis zum Ende in eine Region die sich La Virgen nennt. Von hier aus startet unsere ca. dreistündige Wanderung zur Schutzhütte der Ilinizas, welche sich auf 4.600 m Höhe befindet. Hier werden wir heute übernachten.

Tag 7: Besteigung des 5.116 m hohen Illiniza Norte – Abstieg – Fahrt nach Lasso (F/M)

Heute müssen Sie früh aufstehen. Nach dem Frühstück brechen wir zu unserer Gipfelbesteigung des über 5.000 m hohen Iliniza Norte auf. Der Gipfel ist mehr oder weniger direkt zu besteigen. Ab und zu hilft uns ein Fixseil, besonders heikle Stellen sicher zu passieren. Im Durchschnitt braucht man ca. fünf bis sechs Stunden bis zum Gipfel. Zurück am Parkplatz bringt uns unser privater Transporter in die einzigartige Hacienda La Cienega, ein traditionsreiches Haus in herrlicher Lage.

Tag 8: Aufstieg zur Schutzhütte Jose Ribas auf 4.800 m am Vulkan Cotopaxi (F/M)

Unser Tag beginnt mit einem ruhigen, ausgiebigen Frühstück. Im Anschluss fahren wir mit dem Auto ca. eine Stunde auf einer Staubpiste quer durch den Nationalpark, bis die Straße inmitten unberührter mondähnlicher Naturlandschaft in einer Höhe von 4.600 m endet. Von hier aus wandern wir 45 Minuten mit vollem Gepäck bis zum Refugio Jose Ribas, welches sich auf der Flanke des Cotopaxi auf 4.800 m Höhe befindet. Auf der Hütte stärken wir uns mit einem heißen Tee, bevor wir ein technisches Training durchführen und letzte Vorbereitungen für den morgigen Aufstieg treffen. Es gibt ein frühes Abendessen und ca. 18.30 Uhr gehen wir zu Bett.

Hinweis: Derzeit (Stand November 2014) ist die Ribas Schutzhütte am Cotopaxi geschlossen. Wir können hier ein Camp aufschlagen, müssen dann aber auch Kochequipment, Essen und Zelte mit hochtragen. Alternativ können wir auf das Camp am Tambopaxi ausweichen, was jedoch einen anstrengenderen Aufstieg nach sich zieht, da Sie „in einem Rutsch“ von 4.600 m auf den Gipfel hochwandern müssen. Wir richten uns hier nach Ihren Wünschen.

Tag 9: Gipfeltag Cotopaxi auf 5.897 m – Rückfahrt nach Lasso (F/M)

Wir stehen um Mitternacht auf und frühstücken. Dann erfolgt das nochmalige Überprüfen der Ausrüstung auf Funktionstüchtigkeit und Vollständigkeit. Wir verlassen das Refugio gegen 1.00 Uhr morgens. Der Weg führt uns über einen steilen Hang zum Gletscherrand. Während dem stetigen Anstieg auf dem Gletscherfeld gilt es, Eisrampen von 30 bis 35 Grad Steigung zu überwinden. Von hier aus sehen wir ins Tal und beobachten einen wunderschönen Sonnenaufgang. Das prächtige Farbenspiel der ersten Sonnenstrahlen wird für Sie sicher zu einem unvergesslichen Erlebnis. Unser Weg führt unterhalb des Felsmassivs Yanasacha (120 m) entlang. Der Quichua-Name Yanasacha beschreibt das Felsmassiv als eine schwarze Wand von eindrucksvoller Größe. Bei den Einheimischen war dieser Weg unter dem Namen „Mondroute“ bekannt. Ab hier geht es auf dem Gletscher bei 35 bis 45 Grad Steigung dem Gipfel entgegen. Wenn wir das steile Stück hinter uns gebracht haben, dauert es nur noch 15 Minuten, bis wir auf dem Gipfel des zweithöchsten Berges Ecuadors stehen. Die Besteigung dauert ca. sieben Stunden. Erschöpft aber sicher stolz und glücklich kehren wir gegen 9 oder 10 Uhr zur Schutzhütte zurück und fahren dann wieder zur Hacienda La Cienega.

Tag 10: Reservetag: Ausflug zur Lagune Quilotoa – Baños (F)

Nach dem Frühstück fahren wir durch entlegene Bergdörfer im Westen der Provinz Cotopaxi. Hier in der Wind gepeitschten und trockenen Hochebene betreiben die Indianer Landwirtschaft bis in Höhen von 4.000 m. Unweit des ärmlichen Dorfes Zumbahua liegt der schwefelige, tiefgrüne Kratersee Quilotoa. Hier haben wir die Möglichkeit, zum See 350 Höhenmeter abzusteigen und per pedes oder auf einem Pferd wieder zum Kraterrand zu gelangen. Danach fahren wir weiter nach Baños. Wenn Sie an diesem Tag lieber frei haben möchten, können wir auch direkt nach Baños fahren.

Tag 11: Ausflug zur Pastaza Schlucht und dem Wasserfall Pailon del Diablo (F)

Baños gehört ohne Zweifel zu den schönsten Ferienorten Ecuadors. Das ausgesprochen milde Klima und die spektakuläre Berglandschaft bieten uns beste Möglichkeiten zur Erholung. Heute unternehmen wir einen Tagesausflug in den tropischen Pastaza Canyon. Wir werden eine Wanderung zum tosenden Wasserfall „Pailon del Diablo“ unternehmen und können Artenreichtum der tropischen Tier- und Pflanzenwelt bestaunen. Es ist sehr beeindruckend, mit welcher Gewalt die Wassermassen des „Pailon del Diablo“ hier in den Abgrund stürzen. Am Abend besteht die Möglichkeit, den asche- und feuerspuckenden Vulkan Tungurahua zu bewundern.

Tag 12: Baños – Quito oder Anschlussprogramm (F)

Heute verlassen wir Baños und fahren mit dem Wagen zurück nach Quito.

Wer noch nicht genug hat, kann im Anschluss noch den Vulkan Chimborazo besteigen. Hier Ihre Möglichkeiten für ein Verlängerungsprogramm:

➩ Bergsteigen auf den Chimborazo (3 Tage)

➩ Tour in den Amazonas Regenwald ab Baños (3 oder 4 Tage)

➩ Tour in den Amazonas Regenwald ab/bis Quito (4 Tage)

Galapagos Kreuzfahrt

Galapagos Inselhopping

➩ Besuch der Küste ab/bis Guayaquil

Tag 13: Quito – Flughafen / Heimreise oder Anschlussprogramm (F)

Je nach Abflugzeit werden Sie heute zum Flughafen gebracht für Ihre Heimreise oder Ihr Anschlussprogramm.

Bildergalerie

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Stefanie Lange – Geschäftsführerin napur tours

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