Geographie und Landschaften

Peru wird im Norden durch Kolumbien sowie Ecuador begrenzt, im Osten durch Brasilien, südöstlich grenzt Bolivien und südlich Chile an das Land. Im Westen befindet sich der Pazifische Ozean. Die Landschaftszonen gliedern sich wie folgt: Peru wird üblicherweise in sich deutlich unterscheidende Regionen eingeteilt: die Küste (Costa), das Hochland und die Anden (Sierra) sowie die Waldregionen der Regenwälder (Selva) und Nebelwälder (Montana).

Costa – Die Pazifikküste von Peru

Der zum größten Teil aus einer Küstenwüste schmale Streifen der Costa (11 % der Landesfläche) wird stark durch den Humboldtsrom beeinflusst. Durch die Trockenheit ist Landwirtschaft nur entlang der Oasen an aus den Anden kommenden Flüssen möglich.

Im südlichen Landesteil, in der Grenzregion zu Chile, befindet sich die Atacama Wüste, die weltweit trockenste Wüste. Hier, wie im gesamten südlichen Gebiet der Costa bis zur Hauptstadt Lima, etwa auf halber Höhe des Küstenstreifens, sind die jährlichen Niederschläge extrem gering.

Im Norden von von Lima nimmt der Regenfall leicht zu, hier ist Landwirtschaft zum Teil auch außerhalb der Flussoasen möglich. Die Temperaturen liegen in dieser Region zwischen 12 °C (Winter) sowie 35 °C (Sommer).

Sierra – Die Berzüge der Anden

An den Küstenstreifen schließen sich die Bergzüge der Anden an, die Sierra. Die Anden werden hier von Längstälern unterbrochen. Weitere Merkmale (im gesamten Andengebiet zu finden) sind tief eingeschnittene Täler sowie auf östlicher und westlicher Kordillerenseite große Flüsse, die Gebirgsketten durchbrechen.

In der zentralen Region Ancash sind in west-östlicher Richtung die bis zu 5.000 m hohen Schwarzen Kordilleren (Cordillera Negra), die etwa 3.000 m hohen Callejón de Huaylas, die Weißen Kordilleren (Cordillera Blanca), mit dem höchsten Berg Perus, dem 6.768 m hohe Huascarán und das Callejón de Conchucos (mit dem Fluss Marañón, einem Quellfluss des Amazonas) zu finden.

Die höchsten Gipfel des Landes sind Nevado Huascarán, 6.768 m, Yerupaja, 6.634 m, Coropuna, 6.425 m, Ampato, 6.310 m, Chachani, 6.075 m sowie Volcán Misti, 5.822 m.

Im nördlichen Landesteil sind die Anden nicht hoch genug, um die Schneegrenze zu erreichen und daher relativ vegetationsreich (Klimazone des Paramo). Im zentralen Teil ist das Gebirge sehr steil, mit zum Teil breiten Tälern sowie Gipfel im Bereich des ewigen Eises (Gletscher). Ab der Höhe der Hauptstadt Lima in Richtung Süden wirkt die Landschaft auf Höhen zwischen 3.000 bis 4.000 Metern hügelig, einige Massive erreichen Höhen um 5.000 m, hier liegt ganzjährig Schnee.

Ab Lima in südlicher Richtung findet man Vulkankegel mit seltener vulkanischer Aktivität. Die Gebirgskette der Anden verbreitert sich ab hier stark. Die Hochebene flacht im südlichen Landesteil (in den Regionen Puno, Arequipa, Tacna und Moquegua) ab, es bildet sich der Altiplano.

In 3.300 m Höhe liegt die mittlere Jahrestemperatur um 11 °C. Obwohl eher niederschlagsarm, kann es von Oktober bis April zu heftigen Regenfällen kommen.

Die Sierra wird von einem großen Teil der indianischen Bevölkerung bewohnt, in der Nähe von Cuzcos befindet sich die berühmte Inka-Ruinenstadt Machu Picchu.

Selva – Der Regenwald

Im Osten der Anden befindet sich die Regenwaldregion (Selva). Der Übergang zwischen dem höhergelegenen tropischen Nebelwald (Montaña) mit milderem Klima und dem Regenwald ist dabei fließend. Der Regenwald ist durch Tageszeitenklima bestimmt, die mittlere Jahrestemperatur beträgt etwa 26 °C, jährlich fallen bis zu 3.800 mm Niederschlag. In der Selva-Region entspringen mehrere Quellflüsse des Amazonas, der von hier durch das Amazonasbecken nach Brasilien fließt. Da der Regenwald Perus dicht und nahezu undurchdringlich ist, wurde diese Region bisher kaum erschlossen. Die wichtigsten Verkehrsadern sind Flüsse, die aus den Anden zum Amazonas fliessen.

In der Selva-Region wurden bedeutende Bodenschätze gefunden. Die regionale Bevölkerung setzt sich zum größten Teil aus Indios und Mestizen zusammen. Außerdem ließen sich hier europäische (meistens spanische), chinesische sowie afrikanische Siedler nieder. Das größte Naturschutzgebiet in Peru, Pacaya-Samiria, befindet sich in dieser Waldregion.

Gewässer – Flüsse und Seen in Peru

Der wichtigste Fluss in Peru ist der Amazonas. Außerdem sind dessen Quellflüsse Río Apurímac, Río Urubamba, Río Ucayali und Río Marañón, sowie die Amazonas-Nebenflüsse Napo, Huallaga und Putumayo zu nennen. Die beiden größten Seen in Peru sind der Titicacasee und der zwischen Andenketten gelegene Lago Junín.

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