Geographie und Landschaften

Ecuador ist aufgrund seiner gegensätzlichen Topografie eines der variationsreichsten Länder der Erde. Trotz seiner eindeutig innertropischen Äquatorlage stellt der Kleinste unter den Andenstaaten eine Art „Landschaftsmuseum“ dar, welches ein geradezu kontinentales Mosaik an Biozonen aufzuweisen hat.
Um absolut gegensätzliche Landschaften zu erleben, braucht man nicht wie in anderen Andenstaaten hunderte Kilometer zu reisen. Spektakulär wechselnde Landstriche sind in Ecuador oft nur eine Sache von wenigen Minuten.

Der Andengürtel

Die Anden sind die geografische Wirbelsäule des Landes und verlaufen von Nord nach Süd. Zwischen diesen Gebirgssträngen, die bis in 6.300 m Höhe reichen, zieht sich das innerandine Hochlandbecken hin, auch als Altiplano bezeichnet. Dieses Längstal wurde von Alexander von Humboldt als die „Straße der Vulkane“ benannt und liegt im durchschnittlich auf 2.500 m Höhe. Zum Westen und nach Osten hin wird die Hochgebirgskette von schroffen Durchbruchstälern eingeschnitten. Über manche dieser Talschluchten winden sich immer parallel von tosenden Flüssen die Straßen in Serpentinen vom Hochland in den Tieflandregenwald. Zu den andinen Naturschutzgebieten gehören u. a. die Nationalparks Cotopaxi, El Angel, Mindo-Nambillo oder der Vulkan Chimborazo.

Die Küstenregion

Diese Region stellt 25 % der Landesfläche. Sie besteht zum großen Teil aus wasserreichen Schwemmlandebenen. Diese Landschaft wird von vielen mittelgroßen Flüssen durchzogen, im Süden durch den Rio Guayas mit seinem Delta. Wirtschaftlicher Knotenpunkt ist die Hafenstadt Guayaquil. Interessante Naturgebiete sind vor allem Machalilla bei Puerto Lopez, die Insel Isla de la Plata oder das Mangrovengebiet Cayapas-Mataje.

Das Amazonasbecken (Oriente)

Mit 100.000 qkm nimmt dieser Teil fast das halbe Landesterritorium ein. Er ist noch weitestgehend von immergrünem Tieflandregenwald überzogen, der jedoch durch unkontrollierte Besiedelung und Ölförderung ernsthaft bedroht ist. Viele der wichtigen Zuflüsse des Amazonas entspringen dieser Region und erreichen auch schon hier die Größe unseres Rheines! Schutzgebiete dieser Region sind u. a. die Nationalparks Sangay oder Yasuni.

Galapagos Inseln

Fast 1.000 Kilometer westlich vom Festland Ecaudors oder 1.200 km südwestlich Costa Ricas liegen die 70 Inseln dieses einzigartigen Archipels, welche alle vulkanischen Ursprungs sind. Isabela ist mit 4.500 qkm die weitaus Größte der Inseln. Der Größe nach folgen die Inseln Santa Cruz, Fernandina und Santiago. Die Inseln sind relativ gebirgig und erreichen eine maximale Höhe von 1.700 m. Die Inseln sind „ozeanischer“ Abstammung und waren zu keiner Zeit Teil des Festlandes. Daher sind sie auch sehr jung und gerade aus biologischer Sicht eines der interessantesten Gegenden der Erde!

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