Flora

Die Vegatationsgliederung erfolgt hauptsächlich als Folge der Verteilung und Menge der Niederschläge. Entsprechend erstreckt sich in den tiefer gelegenen Regionen eine große Fläche tropischen Regenwaldes. Dies ist der üppige, immergrüne Wald, welcher der Vorstellung von „Urwald“ am nächsten kommt und stockwerkartig aufgebaut ist. Die Verflechtung der verschiedenen Lebensweisen ist einzigartig und derart kompliziert, dass sie bis heute nicht annähernd erforscht ist. Neben dem Regenwald, der im Bergland dann in Bergregenwald übergeht, gibt es in noch größeren Höhenzonen dann den Nebelwald. Er ist niedriger, macht aber einen dichteren und undurchdringlicheren Eindruck. Die Aufsitzerpflanzen wie Bromelien, Lianen und Orchideen haben hier ihren Schwerpunkt. Noch höher im Gebirge schließt sich dann der Paramo an. Er ist gekennzeichnet durch viele Pflanzen, wie z. B. die „Betenden Mönche“, die mit diesen Extrembedingungen zurecht kommen – also hohe Sonneneinstrahlung bei massiven Temperaturschwankungen bis weit unter den Gefrierpunkt.

Ecuador kann mit nahezu 25.000 verschiedenen Pflanzen aufwarten. Etwa 20% der gesamten Flora sind endemisch, d. h. sie kommen nur hier vor. Unter den Kulturpflanzen fallen insbesondere in den Hochlagen Kaffee und Kartoffeln ins Auge. In tieferen Lagen finden Sie die ganze Palette der tropischen Ackerfrüchte: Papaya, Bananen, Ananas, Baumtomaten, Cocospalmen, Ölpalmen, Maniok, Mango und natürlich auch Zitrusfrüchte.

Die Galapagosinseln sind da ein Sonderfall: „Alle Pflanzen haben ein miserables Aussehen, und ich habe nicht eine schöne Blume gesehen!“ sagte einst Charles Darwin über die karge Vegetation des Archipels. Es handelt sich hier um eine Dornbuschsavanne mit der angepassten Vegetation. Nicht sehr artenreich, aber mit vielen Endemiten und äußerst interessant – umso mehr, wenn Sie den Archipel in der Regenzeit bereisen. Denn dann sind die Inseln auch mal grün!

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