Als wir vor einem guten Jahr einen Zeitungsartikel über Suriname lasen, war uns schnell klar: dorthin werden wir reisen!

Nach kurzer Recherche im Internet fanden wir NAPUR Tours und hatten damit sofort einen netten, kompetenten Partner für die Planung.

Was wollten wir sehen? Hauptgrund für unseren Plan war die Tatsache, dass 80% des kleinen Landes mit relativ unerschlossenem Primärregenwald bedeckt sind – also Natur pur.

Aber auch die Geschichte des Landes, die sich im wesentlichen an der Küste abspielte und vor allem das einmalige Zusammenleben unterschiedlichster Kulturen und Religionen, waren in unserem Fokus.

Auf dieser Basis plante Stefanie Lange mit uns zusammen die richtige Reise. Sie organisierte unsere Wünsche mit lokalen Partnern und buchte alles, was notwendig war.

Um es vorweg zu nehmen: es hat alles perfekt geplappt – jedes kleine Detail! Vielen Dank für die sehr gute Vorbereitung unserer Reise!

 

Und wenn es mehr sein darf / soll:

Kasikasima Tour Suriname Reise
Wir sind unterwegs mit dem Einbaum während der Kasikasima Jungel Expedition

Die Reise war sehr spannend und entspannend. Sie begann mit einer „Expedition“ zum Kasikasima, die voller Abenteuer und toller Erlebnisse war: dem Palumeu Fluss, dem Jungle, den Vorzügen der Hängematten, einem Jaguar am Flussufer … Es war fast ein einfaches Leben, nur dass wir rundum versorgt wurden von 6 Begleitern und einem Koch! Wer hätte gedacht, dass es 7 Stunden flussaufwärts vom nächsten Dorf einen Backofen gibt und wir morgens früh frische (holländische Weißbrot-) Brötchen haben werden? Auch hätten wir nicht gedacht, dass wir einen Badeurlaub verbringen, aber bei der Hitze, den tollen Stromschnellen und keiner weiteren Waschmöglichkeit waren wir täglich mehrfach im Fluss. Auch unsere „Extention“ von 3 Tagen in Palumeu haben wir sehr genossen: hier gibt es Hütten mit eigenem Bad, richtigen Betten und herrlichem Blick auf den Fluss. Neben ein paar Ausflügen hatten wir auch Gelegenheit das Dorf zu besuchen und einen kleinen Einblick in das Leben der Amerindianer zu bekommen.

Anschließend waren wir in Frederiksdrop, einer ehemaligen Plantage, die jetzt Lodge ist. Es gibt noch einige alte, schön restaurierte Gebäude und neuere Holzhäuser für die Gäste. Der gesamte Gelände ist sehr schön angelegt und es werden auch ein paar Aktivitäten angeboten wie Delfinbeobachtung, Kanufahrt durch den Sumpf, kleine Radtouren. Frederiksdorp liegt auf einer „Insel“ zwischen Commewijne River und Atlantik, die ganz typisch ist für die Geschichte der niederländischen Plantagen und doch kommt man sich manchmal vor wie in Indonesien.

Final waren wir in Brownsberg und zur absoluten Entspannung in Bergendal. Hier ist der Jungle Surinames mit dem Auto erreichbar und trotzdem hatten wir noch einige tolle Natur- und Tierbeobachtungen dort. So wuselte z.B. im Starkregen vor unserer Lodge ein nasses Wollknäuel auf dem Boden, dass sich als Faultier herausstellte.

Nicht vergessen sollte ich Paramaribo, die einzigartige, gemütliche, quirlige kunterbunte Hauptstadt in der Menschen aus unterschiedlichsten Herkunftsländer und Religionen leben. Teile der Stadt sind Weltkulturerbe und doch fehlt überall Geld um die alten Kolonialbauten zu erhalten.

Viele Grüße,

Pia

P.S. Im Blog gibt es noch mehr Bilder.

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