Geographie

Guatemala liegt in Zentralamerika auf 15 Grad nördlicher Breite und grenzt im Norden und Westen an Mexiko, im Nordosten an Belize, im Osten an Honduras sowie im Südosten an El Salvador. Es hat Anschluss an zwei Meere: Im Nordosten an die Karibik mit dem Golf von Honduras und im Süden am Pazifik. Die Pazifikküste ist mit (Luftlinie) rund 240 km viermal so lang wie die Karibikküste und auf 40 km Breite topografisch relativ flach. Von Südost nach Nordwest wird Guatemala im unteren Drittel der Landesfläche von einem Gebirge durchzogen. Die Berge erreichen hier Höhen von über 4200 m und die Täler befinden sich auf rund 1500 bis 2000 m. Nach Norden hin werden die Berge nach und nach immer flacher und erreichen bevor das Tiefland der Halbinsel Yucatan erreicht wird noch Höhen von ca 2000 m. Der Teil der Halbinsel Yucatans, der auf Guatemala entfällt, heisst Peten und ist von flacher oder leicht hügeliger Gestalt. Insgesamt ist die Landschaft extrem abwechslungsreich und schon nach wenigen Kilometern Fahrt zeigen sich neue, beeindruckende Formen.

Karibische Küstenebene mit Stränden, Mangroven, Sümpfen und dem Izabal-See

Hier gedeiht ein Tropischer Regenwald mit einer kurzen Trockenphase. Der Landstrich ist dünn besiedelt und weitgehend mit Wald bewachsen. Aber auch Plantagen säumen die Strassen. Der Izabal-See ist sehr ursprünglich und hat einen Zugang zur Karibik.

Das Zentrale Bergland mit den dicht besiedelten Tälern

In den Bergen herrscht, wo nicht Landwirtschaft getrieben wird, Bergregenwald, Nebelwald und Paramo vor. Paramo nennt man die Hochgebirgsvegetation in den feuchten Tropen. Zahlreiche auch aktive Vulkane dominieren die Landschaft. Im Osten der Gebirgsregion wird es ein wenig trockener und deswegen wächst hier Dornstrauchsavanne.

Der Norden (Petén)

Der Norden ist noch grossflächig von tropischem, immerfeuchten Regenwald bestanden. Es gibt  im südlichen Teil zahlreiche Plantagen. Nördlich von Flores und Tikal wirds immer urwüchsiger.
In der Region um Poptun gedeiht auf relativ kleiner Fläche eine Kiefernsavanne wegen der besonderen Bodenverhältnisse und etwas geringeren Niederschläge.

Der Süden entlang des Pazifiks

Der Süden ist weitgehend Plantagenland. An einigen Orten findet man Bereiche mit der ursprünglichen Vegetation, dem Tiefland-Trockenwald. Hier lassen viele Pflanzen in der Trockenzeit zum Schutz vor Verdunstung ihr Laub fallen und er geht dann in höheren Lagen in Nebelwald über. An der Küste gibt es dunkle Sandstrände mit der typischen Meeresflora wie Kokospalmen, Mangroven und Strandmandeln.

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