Nördliche Vulkanstraße

5 Tage ab 1.050 €

Reisen Sie ins Hochland und erkunden Sie die Gegend um die nördliche Vulkanstraße. Sie besuchen den bunten Handwerksmarkt von Otavalo, den schönen Peguche Wasserfall, wandern an der Kraterlagune Cuicocha (Meerschweinchensee), besuchen ein kleines Indianerdorf und bestaunen den interessanten Polylepis Wald, bevor es zurück nach Quito geht.

Die Tour kann jeden Dienstag oder Freitag beginnen, damit der Handwerksmarkt von Otavalo am Mittwoch oder Samstag besucht werden kann.

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Stefanie Lange, Ihre Ansprechpartnerin.
+49 (0)2243 / 929 53 65

Highlights Ihrer Reise

  • Handwerksmarkt in Otavalo
  • Peguche Wasserfall
  • Vulkans Cotocachi & Cuicocha Kratersee
  • Fahrt mit der „Liberty Train“ & Besuch des indigenen Dorfes San Clemente
  • Polylepis Wald

Stationen Ihrer Reise

  • Tourbeginn in Quito (1 ÜB/F)
  • Otavalo und Umgebung (2 ÜB/F)
  • San Clemente Gemeinschaft (1 ÜB/F)

Die Reise eignet sich für

Vulkaninteressierte

Konakt mit Menschen der indigenen Bevölkerung

Interessierte an traditionellen Kunsthandwerk

Entdeckung imposanter Landschaften

Nördliche Vulkanstraße

Preise / Leistungen

HotelkategoriePreis pro Person
Standard Hotel1.050 €
Superior Hotel1.150 €

Im Preis enthalten

  • Unterkunft im Doppelzimmer
  • tägliches Frühstück
  • alle nötigen Transfers
  • privat geführte Rundreise
  • qualifizierter, englischsprachiger, lokaler Reiseleiter = Fahrer

Nicht im Preis enthalten

  • internationale Flüge
  • nicht aufgeführte Mahlzeiten und Getränke
  • Trinkgelder und persönliche Ausgaben
  • optionale Ausflüge
  • Ausreisesteuer (derzeit ca. 40 USD – vor Ort am Flughafen zu entrichten)

Optional buchbar

  • Internationale Flüge bzw. Transfer nach Quito

Nördliche Vulkanstraße

Ihr Reiseverlauf im Detail

Tag 1
Ankunft in Quito & Transfer zum Hotel

Nach Ihrer Ankunft in Quito werden Sie vom Flughafen abgeholt und zu Ihrem Hotel in der Neustadt gebracht.

Tag 2
Handwerksmarkt von Otavalo – Peguche Wasserfall

Fahrt Richtung Norden durch die Provinz der Seen, Imbabura. Genieβen Sie einen Besuch der Stadt Calderon, die bekannt ist für ihre farbigen Brotfiguren. Später kosten Sie auf der anderen Seite des Äquators in Cayambe, im Guayllabamba Tal, exotische Früchte und die berühmten Salzbiskuits mit würzigem Käse. Am Fuβe des Imbabura genießen Sie die herrliche Aussicht auf Ecuadors größten See, den Lago San Pablo. Danach besuchen Sie den berühmten Indigenas Markt in Otavalo. Die Verkäufer bieten stolz eine große Vielfalt an gewebten Handwerksarbeiten an, unter anderem Ponchos, Teppiche, Handschuhe und Schals. Der Markt wird aufgrund seiner verschiedenen Farben oft mit einem Regenbogen verglichen. Sie werden dort auch Schnitzereien, Schmuck und andere Kunsthandwerke vorfinden.

Das friedliche Dorf Peguche befindet sich unmittelbar vor Otavalo. Als es noch Zugverbindung durch Peguche gab, hat dieser Ort einst unter viel Verkehr und unter einem großen Andrang an Besuchern gelitten. Doch seit den 1980er Jahren sind diese Schienen nicht mehr in Gebrauch und Ruhe ist eingekehrt. Auch wenn es nicht mehr so belebt ist wie früher, gibt es weiterhin mehr als genug Gründe, um diesen bildschönen Ort und dessen Einwohner zu besuchen. Denn die Menschen hier leben von ihrer eigenen Landwirtschaft und ihren Webarbeiten.

Der Peguche Wasserfall ist umgeben von Eucalyptus Wäldern und ist nicht nur eine Bewunderung wert, sondern war auch ein heiler Platz für die Inkas. Heutzutage wird dieser Ort immer noch als Pilgerdestination angesehen, um vor religiösen Zeremonien sich in dem Wasserfall rein zu waschen. Beispielsweise badeten sich die Inkas in dem Peguche Wasserfall vor der Teilnahme an dem „Inti Raymi Festival“. Wenn man den Wasserfall genauer inspiziert, können die Besucher einen kleinen Tunnel hinter dem Wasserfall entdecken und wenn Sie mutig genug sind, können Sie auch durch die Öffnung klettern und die höheren Lagen des Wasserfalls erkunden. Peguche ist ein wunderschöner Ort mit natürlichen Wundern und kulturellen Abenteuern. Am Nachmittag geht es zurück nach Otavalo.

Tag 3
Kratersee Cuicocha – Cotacachi

Nach dem Frühstück werden wir den Cuicocha Kratersee besichtigen. Dieser liegt im Norden von Quito am Fuße des erloschenen Vulkans Cotocachi (4.968 m), im westlichen Gebirgszug der Provinz Imbabura. Dieses Gebiet beheimatet hauptsächlich schlafende Vulkane, wie der Mojanda, Imbabura oder der Cayamba. Alle diese Vulkane trugen zur Fruchtbarkeit des Tals durch ihre vergangenen Eruptionen bei. Hier befindet sich eines der landwirtschaflich produktivsten Bereiche des Anden Hochlands. Ein Vulkanausbruch richtet zwar eine vorrübergehende Verwüstung an, hat allerdings langfristig gesehen eine positive Auswirkung auf die Umwelt und Natur. Wir fahren weiter in die Stadt Cotacachi, welche bekannt für ihre handgearbeitete Lederware ist. Methoden der Gerbung, Dehnung und Formung der Lederhaut wurden hier durch die Generation perfektioniert. Unterkunft in Otavalo.

Tipp: Der Ausflug kann auch mit einem Mittagessen in einem typischen Restaurant angeboten werden.

Tag 4
Tren de la Libertad – San Clemente Gemeinschaft

Nach dem Frühstück bringt uns der Reiseleiter zur Bahnstation in Ibarra, um in den „Liberty Train“ (Freiheitszug) einzusteigen. Die Reise beinhaltet auch eine Führung im Salzmuseum der Stadt Salinas (Zielort), die ihren Namen von den Salzminen in den Bergen erhalten hat. Auch werden wir eine künstlerische Vorführung einer Afro-Ecuadorianischen Gruppe erleben. Anschließend werden wir uns nach San Clemente aufmachen. Dies ist ein kleines Indigenas Dorf im nördlichen Hochland Ecuadors, in der Imbabura Region auf 2.890m  und in der Nähe der Stadt Ibarra. Die meisten Einwohner von San Clemente gehören zu den „Quechua Karanquis“.

Ein paar Einwohner dieses Orstes haben beschlossen ein wagemutiges Ökotourismus-Projekt durchzuführen. Das Ziel dieses Vorhabens ist, gegenseitig für einander da zu sein und der großen Armut entgegenzuwirken, da viele Gemeinschaften in Ecuador für lange Zeit unter Armut litten. Gründer dieses Projekts war ein junges Paar, Laura und Manuel Guatemal, zusammen mit einigen Familienangehörigen. Das Projekt wurde schließlich tatsächlich umgesetzt und wurde ein voller Erfolg. Umweltbewusstsein und Respekt gegenüber der Natur sind die wesentlichen Bestandteile Ihrer Kultur, indem Sie Ihre „Mutter-Erde“, den „Pachamama“ anbeten. Außerdem gehört Solidarität auch zu den wichtigsten Eigenschaften: die Einwohner von San Clemente wohnen zusammen in einer Gemeinschaft und üben immernoch „La Minga“ aus. Dies sind gemeinschaftliche saisonale Arbeiten auf dem Feld, übliche Straßenarbeiten im Dorf oder in der Nachbarschaft, der Bau von Gemeinschaftsgebäuden wie Schulen, Speisesälen und Fußballfeldern. Unterkunft in der Polylepis Ecolodge.

Tipp: Der Ausflug kann auch mit einem Mittagessen in einem typischen Restaurant angeboten werden.

Tag 5
Polylepis Wald – Quito

Nach dem Frühstück wird uns unser einheimischer Reiseleiter durch den Polylepis Wald führen. Dieser ist mit 12 ha das einzige noch verbliebene endemische Ökosystem in den Anden. Der Name Polylepis kommt aus dem Griechischen poly (viel) + letis (Schichten), was sich auf die vielschichtige Rinde bezieht und typisch für diese Art von Pflanze ist. Die Rinde ist rau und dicklagig, um sich gegen die tiefen Temperaturen zu schützen. Sie sind auch als „Papierbäume“ bekannt. Der Wald bietet auch kleine Wasserfälle und kristallklare Seen, die wie eine Märchenlandschaft erscheinen. Anschließend erfolgt die Rückfahrt nach Quito, wo unsere Leistungen enden.

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Stefanie Lange von napur tours

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