Spanien - España Verde

Spanien Gruppenreisen (14 Tage / 13 Nächte)

F = Frühstück / M = Mittagessen / A = Abendessen


Tag 1: Anreise nach Bilbao (A)

Vormittags individuelle Anreise ( Gerne vermitteln wir Flüge!). Um die Mittagszeit treffen wir uns am Flughafen von Bilbao und wenn wir es in unserem Bus bequem gemacht haben, fahren wir nach Leyre in die wilden Pyrenäen. Nachdem wir unsere Zimmer im Monasterio de Leyre (ein Klosterhotel) bezogen haben, werden wir die nähere Umgebung erkunden. Schon von unserer Herberge haben wir eine grandiose Aussicht!

Monasterio de Leyre: www.monasteriodeleyre.com (oder ähnlich)


Tag 2: Täler von Hecho, Anso und Roncal in den Pyrenäen (F)

Eines der greifvogelreichsten Gebiete Europas wartet heute auf uns. Einsame, spektakuläre Landschaften vom Hochgebirge bis ins mediterran getönte Aragon-Tal werden unsere Blicke auf sich ziehen. In den unterschiedlichen Lebensräumen gibt es entsprechende Vielfalt an Pflanzen- und Tierarten, wie z. B. Steineichen, Erdbeerbaum, Knabenkräuter und Blauer Lein oder Gänsegeier, Schmutzgeier und Steinadler. Selbst der Bartgeier und der Schlangenadler sind hier mit Glück zu sehen. Wir durchstreifen diese Täler per Bus und zu Fuß und kehren erst am Abend zu unserer Unterkunft zurück.

Monasterio de Leyre: www.monasteriodeleyre.com (oder ähnlich)


Tag 3: Pamplona und Umgebung (F)

Heute ist die Hauptstadt der Region Navarra unser Ziel: Pamplona am Ufer des Rio Arga. Die Ursprünge gehen auf eine baskische Siedlung auf einem Hügel über dem Fluss zurück. Hier hielt sich der römische Feldherr Pompejus im Winter 75/74 v. Chr. auf. Das Lager hieß Pameiopolis. Von ihm soll der Name der Stadt abgeleitet sein. Wir unternehmen einen Stadtrundgang und sehen u. a.  die Kathedrale und das Rathaus, bummeln durch die alten Gassen oder entspannen in einem der zahlreichen Cafés. Nachmittags geht es dann wieder ins Grüne: Ein Spaziergang in den schönen Vorpyrenäen bietet sich an, zum Beispiel in der Schlucht " Foz de Lumbier".

Monasterio de Leyre: www.monasteriodeleyre.com (oder ähnlich)


Tag 4: Rioja Tal, Arnedo und die Sierra de la Demanda (F/A)

Die Reise führt uns durch das bekannte Rioja-Tal. Hier am Ebro werden wir uns auch über den Weinanbau in dieser Region informieren. Über das Städtchen Arnedo geht es dann langsam in das Gebirge, wo wir an besonders schönen Stellen anhalten und die Aussicht oder das Treiben in einem Dörfchen genießen. Wir haben auch Zeit genug für Spaziergänge. Wenn wir die dünn besiedelte Sierra de la Demada überquert haben, gelangen wir gegen Abend in das Arlanzatal nach Covarrubias.

Hotel Rural Rey Chindasvinto (oder ähnlich) - keine Website, aber Fotos bei www.ecovarrubias.com


Tag 5: Arlanzatal  (F)

Hochinteressante Dörfer mit vielen historischen Sehenswürdigkeiten wie Schlössern, Klöstern und Burgen und das eingebettet in einer sanften Gebirgslandschaft mit dem Wildfluss: Das ist das Arlanzatal. Wir verbringen den ganzen Tag mit Erkundungen und machen auch noch einen Abstecher zur Fuente Azul und in die Yecla-Schlucht. Es gibt hier große Bestände von Spanischem Wacholder und Steineichen. Am Wasser leben Fischotter, Wasseramsel und Eisvogel. Mit Glück sehen wir auch aquatisch lebende Nattern.

Hotel Rural Rey Chindasvinto (oder ähnlich) - keine Website, aber Fotos bei www.ecovarrubias.com

Tag 6: Burgos und Umgebung (F)

Mit 160.000 Einwohnern und auf 900 m über Meereshöhe ist Burgos die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und wird als das Herz Kastiliens bezeichnet. Unseren Rundgang (rund 2 Stunden) beginnen wir an der mächtigen Kathedrale. Sie ist ein Meisterwerk der gotischen Architektur. Weiter geht es durch zahlreiche alte Gassen, über Plätze und immer wieder vorbei an Palästen, Museen, Kirchen und Denkmälern. Es bleibt auch noch genug Zeit für einen Einkaufsbummel oder für den Besuch eines der zahlreichen Cafeés. Nachmittags besuchen wir dann die archäologischen Stätten von Atapuerca, wo 800.000 Jahre alte menschliche Knochen in einer Mine entdeckt worden sind.

Hotel Rural Rey Chindasvinto (oder ähnlich) - keine Website, aber Fotos bei www.ecovarrubias.com

Tag 7: Aguilar de Campoo – Potes   (F/A)

Wir verlassen die Region Burgos und Arlanza und durchqueren die kastilische Hochebene. Langsam wird es wieder bergiger und wir erreichen das Städtchen Aguilar de Campoo am Ufer des Rio Pisuerga. Später geht die Fahrt weiter durch die ersten Ausläufer der Picos de Europa und dann bis in das Hochgebirge über Pässe hinweg. Wir genießen das Panorama und unternehmen Spaziergänge. Gegen Nachmittag erreichen wir Potes. Eine Kleinstadt, in deren unmittelbarer Nähe wir unsere Herberge beziehen

Hotel La Cabana (oder ähnlich): www.hotellacabana.es


Tag 8: Picos de Europa (F)

Die Picos sind ein Hochgebirge mit reicher Tier- und Pflanzenwelt, vielfältigen Karstphänomenen, grandiosen Schluchten, wichtigen historischen Stätten, einer traditionsreichen bäuerlichen Struktur und beeindruckenden Wandermöglichkeiten. Wir fahren mit der Seilbahn auf den 2.000 m hohen Mirador del Cable und werden von hier hinab wandern. Ein tolles Erlebnis mit vielen alpinen Pflanzen, weidenden Schafen, Pferden, Rindern und natürlich Geiern!

Hotel La Cabana (oder ähnlich): www.hotellacabana.es


Tag 9: Picos de Europa und Bulnes (F)

Eine der schönsten Wanderungen überhaupt in den Picos führt uns heute durch die Cares-Schlucht von Poncebos nach Cain. Je nach Wetterlage und Zeit werden wir die Tour anpassen und evtl. verkürzen. Später fahren wir mit der Zahnradbahn durch einen Tunnelstollen in die abgelegene Ortschaft Bulnes. Nach einem Rundgang durch den Ort treten wir den Rückweg zu Fuß an. Am Abend sind wir dann in der Ortschaft Cangas de Onis, Hauptort der gleichnamigen Gemeinde. Er befindet sich im Tal der Flüsse Sella und Güeña. Cangas de Onis war bis zum Jahr 774 Sitz der Herrscher des Königreichs Asturien. Zur Gemeinde gehört auch der Wallfahrtsort Covadonga.

HoteLa Pontiga de Avalle: www.lapontigadeavalle.com (oder ähnlich)

Tag 10: Nationalpark Covadonga (F/A)

Wir fahren die wenigen Kilometer bis zum Eingang des Parks und besichtigen die berühmte Basilika dieses Wallfahrtsortes mit der Jungfernquelle. Dann führt uns eine schmale Straße noch etwa 15 km in den Park hinein, bis zu den Seen Eñol und Ercina. Auf einer 4-stündigen Wanderung gelangen wir bis zum Mirador (Aussichtspunkt) de Ordiales. Wir durchstreifen ein "Bonsaiwäldchen" und kommen an kleinen Almen vorbei. Kreisende Gänsegeier, Alpendohlen, Alpenkrähen und Felsenschwalben oder mit Glück Steinadler und Mauerläufer werden uns begleiten. Am Abend kehren wir nach Cangas zurück.

HoteLa Pontiga de Avalle: www.lapontigadeavalle.com (oder ähnlich)


Tag 11: Ribadesella und Lastres am Atlantik (F)

Heute geht es an die Atlantikküste. Über Ribadesella erreichen wir den Ort Lastres. Lastres ist ein altes Fischerdorf und von Vega etwa 15 Kilometer in Richtung Westen entfernt. Der Ort schmiegt sich auf einer Landzunge an die bergige Küste. Durch nur eine einzige Straße werden Autos in Serpentinen durch den Ort geführt. Etwa auf halber Höhe muss der Verkehr sogar mit einer Ampel wechselseitig durch einen besonders engen Abschnitt der Straße geführt werden. Für Fußgänger gibt es allerdings mehrere Wege zwischen den verschiedenen Höhenniveaus. Wir unternehmen Spaziergänge, um die verschiedenen Küstentypen mit deren Tiere und Pflanzen kennen zu lernen und besuchen das Dinosauriermuseum Muja.

Hotel Palacio de los Vallados  (oder ähnlich): www.palaciodevallados.com

Tag 12: Ria de Villaviciosa (F)

Das Mündungsgebiet der Flüsse Miyares und Valdedios ist, wie auch die Rias in Galicien, ein abgesunkenes Flusstal. Hier bilden Dünen, Wattflächen, Schilfröhrichte und periodisch überschwemmte Wiesenflächen ein von den Gezeitenwechseln geprägtes Landschaftsmosaik. Im Frühjahr und Herbst ist diese Region ein wichtiger Rastplatz für Limikolen, Enten, Möwen, Seeschwalben und Reiher. Neben der Natur gibt es auch eine Gezeitenmühle, Romanische Kirchen und urige kleine Sidra-Keltereien zu entdecken. Die Gegend gehört zu den traditionellen Apfelanbaugebieten. Während des Tages durchstreifen wir diese Landschaft und werden kleine Spaziergänge unternehmen. Bei schlechtem Wetter suchen wir alternativ die Cueva de Tito Bustillo auf: Eine Höhle mit beeindruckenden Felszeichnungen!

Hotel Palacio de los Vallados  (oder ähnlich): www.palaciodevallados.com


Tag 13: Küste – Marismas de Santona - Isla oder Comillas (F/A)

Wir fahren heute entlang der Küste Richtung Osten und werden mehrere Abstecher in schöne Buchten unternehmen und dann weiter bis zu den Marismas de Santona reisen. Die Marismas sind ein wichtiges Feuchtgebiet für Wasservögel. Viele keltische Monumente, mittelalterliche Dörfer, prähistorische Höhlen und ein landschaftliches Mosaik aus Weiden, Feldern, Wäldchen und schönen Stränden machen dieses Gebiet um Santona sehr reizvoll. Am Abend fahren wir dann  wieder nach Bilbao zurück.

Hesperia Bilbao: www.hesperia.com/hotels/Hesperia-Bilbao (oder ähnlich)


Tag 14: Bilbao – Heimreise (F)

Der heutige Vormittag gehört uns - und das in einer der aufregendsten, modernen Großstädte der Welt. Wer möchte, besucht individuell das Guggenheim-Museum oder genießt einfach den Flair dieser Stadt. Am späten Nachmittag treffen wir dann am Flughafen ein und treten individuell die Heimreise an.