Geografie und Landschaften
Spanien nimmt etwa 80% der iberischen Halbinsel im Südwesten Europas ein (die restlichen 20% belegt Portugal). Im Norden grenzt Spanien an Frankreich und Andorra, die Pyrenäen bilden die natürliche Grenze.
Die im Mittelmeer gelegenen Balearischen Inseln Mallorca, Ibiza und Menorca, die Kanarischen Inseln im Atlantischen Ozean, vor der Küste Marokkos, sowie die Städte Ceuta und Melilla in Nordafrika gehören ebenfalls zum spanischen Territorium.
Spanien ist das drittgrößte Land Europas bezüglich Fläche und das fünftgrößte bezüglich Einwohnerzahl. Fünf große Bergketten durchziehen Spanien, etwa 50% des Landes liegen auf einem Hochplateau.
Die Landschaftsbilder sind äußerst unterschiedlich, teils trocken und beinahe wüstenähnlich, teils grün und fruchtbar. Dazu kommen die langen Küstenabschnitte: Im Osten das Mittelmeer von den Pyrenäen bis Gibraltar, im Westen der Atlantik (der Großteil der Atlantikküste der iberischen Halbinsel wird jedoch von Portugal eingenommen) sowie das Kantabrischen Meer.
Das Land ist ziemlich kontrastreich und überwiegend gebirgig. Es hat eine durchschnittliche Höhe von 660 m – fast 50 % der Fläche des Landes ist zwischen 600 u. 1.200 m hoch. Damit liegt Spanien weit über dem europäischen Durchschnitt. Es ist nach der Schweiz das gebirgigste Land Europas!
Besonders attraktiv ist, dass sich die bedeutendsten Höhenzüge in Küstennähe befinden. Keine 100 km vom Meer entfernt gibt es Berge, die mit ca. 2.500 m nur wenig niedriger sind, als die "Zugspitze" in den Alpen. Die Sierra Nevada - mal gerade 40 km vom Mittelmeer entfernt, ist sogar noch deutlich höher!