Costa Rica Wetter und Klima

In einem Land wie Costa Rica über das Wetter zu reden, fällt nur uns Europäern und den Nordamerikaner ein. Das Klima ist feuchttropisch und das relativ gleichmäßig. Von einer ausgeprägten Trockenzeit kann man nur im Nordwesten reden. Deshalb gibt es hier auch den Trockenwald. Er gedeiht dort, wo es 4 bis 5 Monate weniger als normal regnet. Das ist in unserer Winterzeit der Fall und es herrschen gemäßigt hohe Temperaturen vor – also nicht vergleichbar mit den sommerlichen Temperaturen am südlichen Mittelmeer.

In den anderen Landesteilen regnet es mehr oder weniger das ganze Jahr über gleichmäßig viel. Das muss auch so sein, da sonst kein tropischer Regenwald wachsen kann. Er verträgt keine echte Trockenzeit, höchstens einige Wochen mit etwas weniger Regen. Die Temperaturen bleiben meist unter 30 Grad. Nachts kühlt es immer angenehm ab.
Gerade im Hochland und im Zentraltal gibt es eines der angenehmsten Klimate der Erde: Ähnlich wie auf den Kanarischen Inseln mit gemäßigten Spitzenwerten am Tag um die 25 Grad und etwa 15 Grad während der Nacht.

Die Tageslichtzeiten betragen das ganze Jahr über ca. 12 bis 13 Stunden. Das bedeutet, es wird um zwischen 5 und 6 Uhr hell und zwischen 18 und 19 Uhr wieder dunkel. Costa Rica wird seltener als seine nördlichen Nachbarn von Hurrikanen heimgesucht. Meist gehen diese im Bereich Mexiko oder Honduras an Land.

Bei dieser Gleichmäßigkeit des Klimas interessiert sich in diesem Land nur ein kleiner Bevölkerungsteil für das Wetter, welches das geringe Klimageschehen hier kurz beschreibt.