Geografie und Landschaften
Costa Rica liegt in Zentralamerika. Im Norden grenzt es an Nicaragua und im Südwesten schließt sich Panama an. Costa Rica verfügt über zwei Küsten – eine Kürzere am Alantik (Karibik) und eine Längere am Pazifik. Von Norden nach Süden wird das Land von einem Gebirge durchzogen. Den nördlichen Abschnitt bildet die Cordillera de Guanacaste. Daran schließt sich die Cordillera Central an. Zahlreiche bekannte Vulkane sind Bestandteil dieser Gebirgskette, deren höchste Gipfel knapp 4.000 m erreichen. Zu ihnen zählen beispielsweise die Vulkane Arenal, Poas oder Irazu. Der Vulkan Arenal in der Region um den gleichnamigen See und bei dem Städtchen La Fortuna ist immer unter den Top 10 der aktivsten Vulkane der Erde zu finden. Viele Vulkane weisen die klassische Form des Vulkankegels auf und der Zugang ist über die umliegenden Gebiete gut erschlossen.
Die Karibische Küstenebene
An der Karibik findet man lange Stränden, Mangroven und Sümpfe. Im Norden ist das Land eher flach, im Süden hingegen struktur- und bergreicher. Hier herrscht tropischer Tieflandregenwald vor.
Das Zentrale Bergland mit dem dicht besiedelten Zentraltal
Nördlich und südlich des Zentraltals steigen die Berge an und sind großflächig bedeckt mit Bergregenwald und Nebelwald. In den höchsten Lagen herrscht Páramovegetation vor. Páramo ist eine Vegetationsform der Tropen, die man in Höhenlagen von Gebirgen antrifft.
Felsen- und Sandküste im Nordwesten
Bei der an den Pazifik grenzenden Provinz Guanacaste mit der Halbinsel Nicoya handelt es sich um ein Trockenwaldgebiet mit mittelhohen Bergen sowie einer sehr abwechslungsreichen Felsen- und Sandküste.
Der Süden entlang des Pazifik
Der Süden der costaricanischen Pazifikküste mit der Halbinsel Osa ist wieder mit Tieflandregenwald bewachsen. Die Küste ist jedoch buchtenreicher. Die vielen Felsen- und Sandstrände finden Sie in stetigem Wechsel vor. Die Berge im Hinterland erreichen schnell stattliche Höhen von bis zu 3820 m.