Praktische Reiseinformationen


Einreise

Aus Österreich, der Schweiz und Deutschland ist die Einreise problemlos bis 90 Tage ohne Visum möglich. Der Reiseausweis muss bei Einreise mindestens 6 Monate Gültigkeit haben.

 

Impfungen und Gesundheit

Das Land steht auf keiner Risikoliste für seuchenartige Epedemien. Wer sich eines allgemeinen Wohlbefindens erfreut, braucht sich vorher nicht allzu viele Gedanken über eventuelle Tropenkrankheiten zu machen.

Generell sind keine Impfungen für Chile erforderlich. Grundsätzlich sollte man aber über eine Immunisierung für Hepatitis A und B verfügen. Vorteilhaft sind ebenfalls die Polio-, Tetanus- und Diphterieauffrischung. Beraten Sie sich hierzu mit ihrem Hausarzt oder holen Sie sich nähere Informationen beim Tropeninstitut! Die Gesundheitsversorgung ist zumindest für Selbstzahler in den großen Städten zufrieden stellend. Apotheken sind ausreichend vorhanden und führen meist gleiche Medikamente wie in Europa.

Der hygienische Standard ist sicher einfacher als bei uns, aber für südamerikanische Verhöltnisse relativ hoch. Mit bestimmten Verhaltensmaßregeln besteht hier also kaum ein Risiko, sich Krankheiten zuzuziehen.

 

Sicherheit

Chile ist zweifellos eins der sichersten Reiseländer in Südamerika. Reisende können sich frei und unbekümmert bewegen. Sie sollten lediglich, wie überall auf der Welt, die armen Randbezirke großer Städte meiden und in den Stadtzentren Vorsicht walten lassen. Raubüberfälle mit Gewaltanwendung sind sehr selten. Dennoch können Sie Opfer von Kriminalität werden, in erster Linie von Diebstählen und Einbrüchen. Das kommt allerdings auch in Berlin, Wien oder Rom vor.

 

Zeitunterschied

Im Winter Mitteleuropas minus vier Stunden, im Sommer minus sechs. Auf den Osterinsel minus fünf bzw. acht Stunden.

 

Elektrizität

Die chilenischen Steckdosen haben die gleiche Spannung wie die deutschen (220V, 50 Hz), Geräte mit Schukostecker können allerdings nur mit einem Adapter benutzt werden. Adapter sind im Elektrohandel, Outdoor-Geschäften oder vor Ort zu haben.

 

Zahlungsmittel

Landeswährung ist der Peso (CLP), etwas irreführend mit dem Dollarzeichen $ abgekürzt. Der Wechselkurs pendelt derzeit um 1 EUR = 780 CLP. Die Inflationsrate ist in den letzten Jahren auf rund 3 Prozent gesunken. An Geldautomaten kann mit der EC- Karte und Geheimzahl Bargeld abgehoben werden. Kreditkarten wie Master oder Visa werden an vielen Stellen akzeptiert.

 

Telefonie und Internet

Mobiltelefone gehören in Chile mittlerweile ähnlich zum Standard wie in Deutschland, die Flächendeckung ist allerdings nur in den städtischen Gebieten und entlang der Panamericana gesichert. Bitte informieren sie sich auf den Internetseiten Ihres Anbieters, ob es ein Roamingabkommen mit der örtlichen Telefongesellschaft gibt. Sehr verbreitet sind Telefonkabinen, die mit Münzen oder Prepaid-Karten funktionieren. Das ist meist die preiswerteste Variante, mit seinen Angehörigen in Europa zu telefonieren, sieht man mal von der Internet-Telefonie ab.

Internet-Cafés gibt es mittlerweile an jeder Ecke, auch wenn nur die wenigsten auch vernünftigen Café servieren. Die Tarife beginnen bei rund 1 EUR pro Stunde in den Studentenvierteln bis hin zu 2,50 EUR im Barrio Alto. In etlichen Cafés (z.B. Starbucks) und Einkaufszentren gibt es mittlerweile auch WLAN, wo man mit dem eigenen Laptop drahtlos ins Internet kommt.

Die Vorwahl für Chile ist weltweit 0056, Deutschland 0049, Österreich 0043 und die Schweiz 0041.

 

Preisniveau im Land

Chile gehört im lateinamerikanischen Vergleich nicht zu den Billigländern. Dennoch sind die meisten Grundnahrungsmittel, Dienstleistungen, Nahverkehr, Busreisen und einfache Restaurants deutlich preiswerter als in Deutschland. Obst und Gemüse sind sogar weitaus erschwinglicher, insbesondere auf den Straßenmärkten. Industriegüter sind meist importiert und daher teurer als in Europa.