Große Costa Rica Naturreise

Brauenmotmot in Costa Rica

Auf unserer Costa Rica Naturreise entdecken Sie viele seltene Vögel, wie z.B. den Brauenmotmot.

Die große Costa Rica Naturreise ist eine unserer naturkundlichen Rundreisen von und mit Reiseleiter Stephan Martens. Die Erkundungen unternehmen Sie zu Fuß oder auch mal per Boot, und oft gibt es interessante Stopps abseits der Touristenpfade! Kleinstgruppen (4 – 6 Teilnehmer), ländliche  Privatpensionen, deutsche Fachreiseleitung sowie ein entspanntes Programm mit gleichzeitig maximalem Naturerlebniswert sind die Kennzeichen dieser Costa Rica Rundreise.

Viele Highlights stehen auf dem Programm wie die Nationalparks Tapanti, Cahuita, Vulkan Arenal, Palo Verde, Rincon de la Vieja, Marino Ballena oder Vulkan Poás. Ein Querschnitt durch alle Lebensräume der feuchten Tropen erwartet Sie auf dieser dreiwöchigen Tour!

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Termine Reisedauer Preis pro Person EZ-Zuschlag Buchung
13.11.2017 - 04.12.2017 22 3.300,00 Euro 565,00 Euro ausgebucht
27.11.2018 - 18.12.2018 22 3.300,00 Euro 565,00 Euro
REISE BUCHEN
Im Reisepreis enthalten
  • landesüblicher Kleinbus für die ganze Reisezeit z. B. Nissan Urvan oder Toyota Hiace
  • Unterkunft in Doppelzimmern in Mittelklassehotels und malerisch gelegenen Lodges; zumeist in idyllischer Alleinlage, zuweilen im Dorf
  • immer mit Frühstück, z. T. costaricanisch d.h. auch mit Reis und Bohnen; meist jedoch „Kontinental“, d. h. Brot, Marmelade, Käse, Ei usw.
  • 4 x Abendessen oder wie im Verlauf vermerkt
  • deutschsprachiger, naturkundiger Reiseleiter (Stephan Martens)
  • eingeschlossene Abendessen gemäß Verlauf mit jeweils einem nichtalkoholischen Getränk
  • Urwaldflussfahrt (Sarapiqui oder Rio San Carlos) mit zusätzlichem heimischem Guide
  • Führung im Manzanillo-Schutzgebiet mit zusätzlichem Lokalguide
  • Besuch eines Kakao-Projektes der Bribri-Indianer
  • Besuch der Arenal Hanging Bridges am Vulkan Arenal
  • Besuch vieler Nationalparks inkl. Eintritt & Besuch weiterer Natursehenswürdigkeiten
  • Empfehlungen für Restaurants & Einkaufsmöglichkeiten; i.d.R. besuchen wir zusammen als Gruppe die Restaurants
  • Hilfeleistung bei der Buchung von weiteren Unternehmungsmöglichkeiten vor Ort wie Thermalbadbesuch, Rundflug mit Ultraleichtflugzeug; natürlich wenn nötig mit Fahrdienst
  • Hilfe beim Einchecken am Flughafen in San Jose bei der Abreise
  • Reisepreissicherungsschein
Nicht im Reisepreis enthalten
  • Internationale Flüge (Reise ist auf Flüge mit Condor ausgerichtet: www.condor.com)
  • Speisen und Getränke tagsüber und abends (soweit nicht im Verlauf als inclusive angegeben)
  • nicht-alkoholische und alkoholische Getränke
  • Souvenirs und Trinkgelder (Zimmermädchen, Fahrer, Kofferträger, etc.)
  • fakultative Ausflüge oder Leistungen
  • Flughafengebühr in San José (z. Zt. 29 USD pro Person)

Tourablauf

Routenverlauf der Naturreise auf der Landkarte

Routenverlauf auf der Landkarte

Tag 1: Ankunft in San José / Fahrt von Alajuela bis Orosi
Tag 2: Tapanti Nationalpark im Bergregenwald
Tag 3: Reise über Turrialba bis Puerto Viejo de Talamanca
Tag 4: Cahuita Nationalpark
Tag 5: Manzanillo Tierschutzgebiet
Tag 6: Fahrt von Puerto Viejo de Talamanca bis Boca Tapada
Tag 7: Bootsfahrt/Wanderung zur Beobachtung der Flora & Fauna am Río San Carlos
Tag 8: Fahrt in die Region Arenal mit Besuch der Arenal Hanging Bridges
Tag 9: Vulkan Arenal Nationalpark oder Vulkan 1968 Privatpark
Tag 10: Fahrt vom Arenal bis Bijagua – Besuch des Palo Verde / Tenorio Nationalparkes (je nach Witterung)
Tag 11: Reise nach La Cruz: Wanderung im Trockenwald an der Grenze zu Nicaragua
Tag 12: Erkundung der Küste bei La Cruz
Tag 13: Nationalpark Rincón de la Vieja
Tag 14: Fahrt von La Cruz bis Sámara
Tag 15: Wandertag nach Sámara über die Küste
Tag 16: Reise von Sámara bis Quepos
Tag 17: Manuel Antonio Nationalpark und dann weiter bis Uvita
Tag 18: Die Küste der Region Pacifico Sur
Tag 19: Wandertag zum Nauyaca Wasserfall oder Mangroventour ab Sierpe
Tag 20: Reise von Uvita bis Alajuela: Rückkehr ins Zentraltal
Tag 21: Nationalpark Poás – Grecia – Sarchi
Tag 22: Heimreise

Unverbindliches Reiseangebot anfragen!

...detaillierten Tourablauf anzeigen

F = Frühstück / M = Mittagessen / Abendessen

Tag 1: Ankunft in San José / Fahrt von Alajuela bis Orosi (F)

Nach der frühmorgendlichen Ankunft (möglichst mit Condor) fahren wir nach der Begrüßung durch Reiseleiter Stephan Martens zunächst zum „Frischmachen“ in das B&B Vista Linda Montaña. Und es gibt auch ein kleines Frühstück! Etwas vom Flug erholt starten wir unsere Costa Rica Naturreise und brechen auf Richtung Orosital. Dazu durchqueren wir das dichtbesiedelte Zentraltal und die Hauptstadt San José. In Cartago, der früheren Hauptstadt, werden wir einen Stopp im Zentrum einlegen, auch um die Marienbasilika zu besichtigen. In Orosi angekommen, beziehen wir unsere geschmackvoll eingerichteten Zimmer der Lodge und haben Zeit zur Entspannung. Am Nachmittag besuchen wir dann zur Einstimmung in die Vegetation des Landes den nahegelegenen Botanischen Garten Lancester. Anschließend werden wir dann im Dorf Orosi ein Restaurant aufsuchen, um die typische, einheimische Küche zu testen.

2 x Orosi Lodge: www.orosilodge.com (oder ähnlich)

Tag 2: Tapanti Nationalpark im Bergregenwald (F)

Wir unternehmen einen Ausflug in den nahen Tapanti Nationalpark auf ca. 1.400 m Meereshöhe. Schon der Weg dahin bietet zahlreiche schöne Ausblicke auf tropische Berglandschaften, Kaffeeplantagen und Beobachtungsmöglichkeiten von z. B. Montezuma-Stirnvögeln (Oropendola) oder Veraguasittichen. Im Schutzgebiet erkunden wir auf mehreren kleinen Spaziergängen den Bergregenwald mit seinen tausend Grüntönen, Geräuschen und Düften. Wenn die Sonne scheint, bietet sich auch ein Bad im Wildfluss an. Der Tapanti Nationalpark ist auch vom Klima her ein angenehmer Ort zur Eingewöhnung. Am Nachmittag dann im Kaffeedorf Orosi haben wir bestimmt noch Zeit für den Besuch eines benachbarten einfachen Thermalbades oder für einen Dorfrundgang. Orosi besitzt eine der schönsten Kirchen in Costa Rica.

Tag 3: Fahrt vom Orosital über Turrialba bis Puerto Viejo de Talamanca (F)

Heute verlassen wir Orosi, bleiben aber zunächst noch im gleichnamigen Tal, um uns u. a. den Staudamm des Cachi-Stausees und die Ruinen von Ujarras mit der ältesten Kirche des Landes anzusehen. Es geht nun über eine Hochebene mit Gemüse und Viehwirtschaft bis nach Turrialba, einer Kleinstadt und landwirtschaftlichen Zentrum auf rund 600 m Höhe. Hier gibt es bestimmt einen Kaffee! Es geht nun über einen durch die Wildflüsse Reventacon und Pacuare eingefassten Höhenrücken mit üppigen Bergregenwald  Später reisen wir weiter durch die karibische Tiefebene über Limón bis nach Puerto Viejo und wohnen in einer einmalig schön und direkt am Palmenstrand gelegenen Privatanlage mit „Hausleguanen“. Einige Kilometer zuvor besuchen wir ein kleines privates landwirtschaftliches Projekt der Bribi-Indianer und können hier Interessantes zum Thema Kakao erfahren. Wie bei jeder Tagesetappe versuchen wir vor Einbruch der Dunkelheit an der neuen Unterkunft zu sein, um uns zu orientieren und hier ein Bad in der Karibik nehmen zu können.

3 x Hotel Cabinas Rio Cocles:  www.riococles.com (oder ähnlich)

Tag 4: Cahuita Nationalpark (F)

Der bekannte Cahuita Nationalpark auf einer Halbinsel in der Karibik ist das Ziel des heutigen Tages: Nur wenige Kilometer von unserer Herberge starten wir unsere Wanderung im Dorf Cahuita. In den Strandmandelbäumen, die sich mit Kokospalmen über das Korallenriff neigen, entdecken wir ziemlich sicher Faultier, Weißschulterkapuzineraffen und Krabbenbussard. Wir erfahren, wo der wilde Pfeffer wächst und warum die Einsiedlerkrebse nie allein sind. Wir sehen Strandtrauben, auf deren Blätter man schreiben kann und  Helmbasilisken, einen Leguanverwandten, der wie Jesus über das Wasser laufen kann 😉 Das Badezeug sollte auf jeden Fall mit in den Tagesrucksack, sowie auch frisches Obst für das Picknick am Strand. Am Abend besuchen wir dann das Stranddorf Puerto Viejo. Es liegt nur 3 km von unserer Unterkunft.

Hinweis: Die Programme der Tage 4 und 5 können je nach Wetterlage während der Costa Rica Reise getauscht werden.

Tag 5: Manzanillo Tierschutzgebiet (F)

Das Schutzgebiet Manzanillo unweit südlich von Puerto Viejo ist unser heutiges Expeditionsziel. Gyula Penzes, ein lokaler Guide mit ungarisch-deutschen Wurzeln, wird uns gerade die Flora mit ihren vielfältigen medizinischen Einsatzmöglichkeiten nahe bringen. Er hat viel von den Bribri-Indianern gelernt, mit denen er auch zusammengelebt hat. Mit Glück sehen wir auch Halsbandarassari, eine Tukanart oder eine Greifschwanzlanzenotter. Rund 4-5 Stunden dauert die geführte Tour und am Ausgang des Schutzgebietes haben wir dann noch Zeit am perfekten Postkartenstrand zum Baden und bei guter Sicht unter Wasser auch zum Schnorcheln.

Tag 6: Von Puerto Viejo de Talamanca bis Boca Tapada (F/A)

Wir verlassen die Karibische Küste und setzen unsere Fahrt fort Richtung Boca Tapada. Unterwegs genießen wir die üppige grüne Landschaft und werden mehrere Stopps einlegen, um weitere Küstenabschnitte nicht zu verpassen oder die Füße in einem Wildfluss zu baden. Des Weiteren sehen wir Bananen-, Papaya-, Ananas- und Zierpflanzenplantagen. Die letzten 35 km dieser recht langen Etappe bestehen aus Naturstraße und sind schon anstrengend. Die Fahrt an sich jedoch ein echtes Erlebnis; geht es doch in eine noch recht wenig erschlossene Region Costa Ricas. Gerade für die Vogelbeobachtung sind die Bedinnungen hier sehr gut. Aber auch um Spaziergänge im Tieflandregenwald zu unternehmen. Die Unterkunft „Pedacito de Cielo“, was soviel bedeutet wie „Ein kleines Stückchen vom Himmel“, ist geschmachvoll eingerichtet und liegt direkt und mit toller Aussicht am Rio San Carlos. Der Herbergsvater ist gleichzeitig Küchenchef und das schmeckt man auch!

Ecolodge Pedacito de Cielo: www.pedacitodecielo.com (oder ähnlich)

Tag 7: Bootsfahrt zur Beobachtung der Flora & Fauna am Río San Carlos und Spaziergang im Regenwald (F/A)

Eine gut 3-stündige Flussfahrt mit einem zusätzlichen heimischen Bootsführer in einem überdachten Boot entlang von Urwald, Galeriewald und Plantagen steht heute auf dem Programm. Mit Glück sehen wir Spitzkrokodile, Eisvögel, Brüllaffen und Schlangenhalsvögel oder sogar den neotropischen Fischotter. In gemächlicher Fahrt gleiten wir durch die fantastische Flusslandschaft bis an die Grenze zu Nicaragua und haben beste Chancen, Wasservögel, insbesondere viele Reiher, Ibisse und große Leguane vor die Linse zu bekommen. Der restliche Nachmittag ist reserviert für eine Wanderung im hauseigenen Schutzgebiet im Tieflandregenwald. Dabei besuchen wir auch eine Lagune mit Brillenkaimanen. Beste Möglichkeiten zum Fotografieren von Papageien, Tukanen oder Tangaren bietet der Garten unserer Lodge. Und das auch bei Regenwetter von der Terrasse aus!

Tag 8: Fahrt von Boca Tapada in die Region Arenal mit Besuch der Arenal Hanging Bridges (F)

Westwärts geht es immer weiter Richtung Region Vulkan Arenal. Unterwegs sehen wir in immer hügeligere Landschaft mit vielen kleinteiligen Plantagen. Wo es was zu sehen oder zu entdecken gibt, halten wir an und Stephan informiert. Linker Hand kommt das Bergmassiv um den Vulkan Poás in Sicht. Den Nationalpark Braulio Carillo lassen wir ebenfalls links liegen und steuern nun gerade auf den perfekt geformten rund 1.600 m hohen Schichtvulkan Arenal zu. In dem Touristenzentrum La Fortuna legen wir eine Pause ein. Anschließend, und immer mit Vulkanpanorama, reisen wir die wenigen Kilometer über den Staudamm des Arenalsees bis zu den bekannten Hanging Bridges. 17 Hängebrücken z. T. bis 45 m Höhe bieten uns ganz neue Perspektiven und Ausblicke des hier auf 600 m Höhe beginnenden Bergregenwaldes. Ein aufregender, aber absolut sicherer Spaziergang von rund 2,5 Stunden – auch für Leute ohne „Höhenerfahrung“. Danach geht’s dann zur Lodge.

2 x Nepenthe B&B: www.nepenthe-costarica.com (oder ähnlich)

Tag 9: Vulkan Arenal Nationalpark oder Vulkan 1968 Privatpark (F)

Morgens nach dem Frühstück vor umwerfender Kulisse brechen wir auf in den Arenal Nationalpark oder den privaten Park ´68 mit Bergregenwald und Lavaformationen am derzeit nicht sichtbar aktiven Vulkan Arenal (immer unter den Top 10 der Aktiven der Erde!). Welche Tour wir heute unternehmen, machen wir abhängig von der Witterung und der Leistungsfähigkeit der Gruppe. Beide Parks liegen im selben Lebensraum direkt nebeneinander und bieten hochinteressante Naturerlebnisse sowohl aus botanischer wie auch geologischer Sicht. Aber auch die Vogelliebhaber kommen nicht zu kurz: Mit Glück sehen wir Tukane, Langschwanzhäher und Scharlachbürzeltangaren. Oder auch die Säuger Nasenbären und Grauhörnchen. Am späteren Nachmittag können wir bei passendem Wetter eine Badestelle am See aufsuchen oder genießen den Pool der Herberge.

Tag 10: Reise nach Bijagua  – Besuch im Palo Verde oder Vulkan Tenorio Nationalpark (F)

Nun reisen wir in den trockeneren Nordwesten des Landes, in die Provinz Guanacaste. Zu dreiviertel umrunden wir dabei den fotogenen Arenalsee und  halten sicher an den schönsten Plätzen. An der Schnittstelle zwischen dem vulkanischem Festland und der Sandstein-Halbinsel Nicoya befindet sich der weniger bekannte Nationalpark Palo Verde. Hier im Mündungsgebiet des Rio Tempisques und noch unter Gezeiteneinfluss des Pazifiks sowie aber schon im Klimat des Trockenwaldes befindet sich ein Sumpfgebiet, das  für die Vogelwelt von überregionaler Bedeutung ist: Amerikanischer Nimmersatt oder Rosalöffler und Silberreiher sind zu erwarten. Mit viel Glück ist sogar der Jabiru-Storch zu sehen! Das ist sicher Entschädigung für die etwas unruhige Anreise über eine Naturstraße. Wenn die Witterung eher für den Besuch des Nationalparks Vulkan Tenorio mit dem blauen Rio Celeste spricht, dann ändern wir das Programm spontan.

Cataratas Bijagua Lodge: www.cataratasbijagua.com (oder ähnlich)

Tag 11: Reise von Bijagua bis La Cruz: Wanderung im Trockenwald (F)

Es geht nun ganz nahe an die Grenze zu Nicaragua, nach La Cruz. Oder genauer nach Sonzapote und der Finca Canas Castilla im hügeligen Trockenwald. Die Familie Sutter aus der Schweiz betreibt hier eine Finca von 68 Hektar. Mehrere Wanderwege und Naturlehrpfade auf dem Gelände laden ein, diesen facettenreichen Lebensraum kennenzulernen. Und dazu haben wir auch am Nachmittag Zeit. Beste Beobachtungsmöglichkeiten für z. B. Klammeraffen, Brüllaffen und Rotnackenzaunkönig oder Amazonenarten bestehen aber auch sogar von den Hängematten aus vor den am aufgestauten Fluss liegenden Cabinas. Am Abend kocht die Herbergsmutter Agi und es darf unter dem Rancho geklönt werden.

3 x Finca Cañas Castilla: www.canas-castilla.com (oder ähnlich)

Tag 12: Die Küste bei La Cruz (F)

Der ganze Tag gehört der nahen Küste und der trockenen Halbinsel vor La Cruz. In wenigen Minuten von unserer Herberge entfernt erreichen wir die Region unseres Ausfluges und besuchen drei so unterschiedliche, einsame Buchten: Playa Rajada, Playa Manzanillo und Playa Soley. In der Ersten haben wir Zeit zum Baden und wer möchte, kann auch über die Klippen klettern oder schnorcheln. Am Nachmittag, in der dritten Bucht, unternehmen wir dann zu Fuß eine Exkursion zu einer Mangrovenmündung: Braune Pelikane, Stelzenläufer, Fregattvögel oder Amazonasfischer können erwartet werden. Mit ein wenig Glück sehen wir auch große Spitzkrokodile. Wir versuchen den Tag so zu gestalten, dass wir auf dem Weg zurück nach La Cruz und zur Herberge den oft malerischen Sonnenuntergang genießen können.  Wenn wir Lust haben, begeben wir uns anschließend im Dorf auf die Nahrungssuche.

Tag 13: Ausflug zum Rincón de la Vieja Nationalpark (F/A)

Wer möchte, der fährt heute mit in den Rincon Nationalpark. Wer alternativ einen freien Tag auf dem Gelände oder mit einer weiteren Wanderung in der Umgebung verbringen möchte, dem gibt Stephan dazu Anleitung. Im Rincón erwartet uns nach 1,5-stündiger Anreise eine umwerfende Kulisse: Übergang Bergregenwald zu Trockenwald und hohe vulkanische Aktivität in Form von Schlamm- und Gasquellen sowie brodelnden Töpfen. Alte, beeindruckende Würgefeigen und Wildbäche säumen den Wanderpfad. Bei heißem Wetter können Klettergeübte einen Naturpool im Regenwald besuchen. Abends werden wir wieder in der Herberge essen.

Tag 14: Fahrt von La Cruz bis Sámara (F)

Über die Provinzhauptstadt Liberia und Santa Cruz sowie Nicoya fahren wir an den Küstenort Sámara. Dort bewohnen wir rund 4 km nordwestlich des Hauptortes für die nächsten zwei Nächte eine schöne Anlage mit Pool nur durch einen Mangrovensumpf vom menschenleeren Pazifikstrand getrennt. Der Nachbar bietet Ultraleichtrundflüge an und wer dazu Lust hat, sollte schon heute für morgen reservieren. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung und unsere Herberge verfügt über ein Restaurant!

2 x Paraíso de Cocodrilo: www.paraiso-de-cocodrilo.com (oder ähnlich)

Tag 15: Wandertag nach Sámara über die Küste (F)

Je nach Gezeiten starten wir zu unserer Tagestour, denn wir müssen bei niedrigem Wasserstand durch einen Fluss nahe der Mündung. Der Weg führt zunächst am Strand entlang. Bei einem Schildkrötenprojekt auf halber Strecke des Strandes können wir uns über die Arbeit der vielen jungen Leute aus Europa und Nordamerika informieren. Weiter machen wir einen Abstecher auf das Felswatt und die Klippen, je nach Leistungsfähigkeit. Wem das zu strapaziös ist, der kann im Schatten und bestenfalls mit dem Fernglas in der Hand zur Vogelbeobachtung auf die Kollegen warten. Schließlich setzen wir den Weg fort, nun übers Land und durch Trockenwald bis zum Ort Sámara. Dort werden wir Zeit zum Baden, Mittagessen (Redsnapper im Strandlokal!) oder Shoppen haben und uns zu verabredeter Zeit wieder auf den Rückweg machen. Einen Teil davon werden wir fahren, den Rest dann im Halbschatten und begleitet von Brüllaffen laufen.

Tag 16: Reise von Sámara bis Quepos beim Manuel Antonio Nationalpark (F)

Heute reisen wir wieder über Nicoya und die spektakuläre Brücke über die Tempisquemündung und die Küstenstadt Puntarenas bis ins weiter südlich gelegene Quepos bei bekannten Manuel Antonio Nationalpark. Dieser beliebte Badeort liegt ca. 150 km südlich von Puntarenas an der Pazifikküste. Unterwegs legen wir verschiedene Stopps ein: Am Strand von Puntarenas, bei den Spitzkrokodilen am Rio Tarcoles und wo immer wir möchten. Seine Bekanntheit verdankt der Ort Quepos dem Manuel Antonio Nationalpark mit seinen schönen, wilden Stränden. Der Park zählt zu den meistbesuchten des Landes und schützt ein Regenwaldgebiet, in dem neben vielen weiteren Tierarten vor allem die vom Aussterben bedrohten Titi-Äffchen, eine Art Totenkopfäffchen, leben. Um der Pflanzen- und Tierwelt auch einmal eine Atempause zu ermöglichen, ist der Park jeweils montags geschlossen. Jedoch auch außerhalb des Schutzgebietes findet man einen schönen, ca. 3 km langen und je nach Gezeiten 50 – 200 Meter breiten, hellen Sandstrand.

In der Nähe des Parkeingangs bilden einige Restaurants, Souvenirshops, Bars und einfache bis sehr luxuriöse Unterkünfte den direkt am Strand gelegenen Ort Manuel Antonio. Der eigentliche Hauptort heißt Quepos und ist rund 6 km nördlich von Manuel Antonio gelegen. Eine Straße führt in vielen Kurven durch ein Hügelgebiet dorthin. Der ehemalige Fischerort Quepos bietet eine Vielzahl von Restaurants, Bars und Discotheken und wir werden hier abends ausgehen und gemeinsam ein Restaurant besuchen, wenn Sie mögen.

Hotel Villa Romantica: www.villaromantica.com (oder ähnlich)

Tag 17: Manuel Antonio Nationalpark – Fahrt nach Uvita (F/A)

Am Vormittag bleibt für Sie Zeit für den touristischen, aber gerade landschaftlich wunderschönen Nationalpark Manuel Antonio. Sie können den Park erkunden und Baden gehen bei den herrlichen Stränden. Aber auch viele sehr zutrauliche Tiere wie Waschbären und Totenkopfäffchen laufen einem mit Glück über den Weg. Später fahren wir zurück zum Hotel, laden das Gepäck ein und fahren rund eine Stunde weiter südlich nach Uvita. Dort kommen wir sicher noch vor dem Sonnenuntergang an! Das Abendessen wird uns in der Finca Bavaria, welche malerisch und in Alleinlage rund 150 m über dem Südpazifik und Urwald liegt, serviert.

3 x Finca Bavaria: www.finca-bavaria.de (oder ähnlich)

Tag 18: Die Küste der Region Pacifico Sur (F)

Manche können sich nach dem ausgiebigen Frühstück nicht von der umwerfenden Kulisse losreißen und legen hier einen Ruhetag am Pool oder an dem über einen Kletterpfad und nach rund halbstündigem Spaziergang erreichbaren Hausstrand ein. Wer aber die Region und Natur in der Nachbarschaft erkunden möchte, begibt sich mit auf den Tagesausflug in den Meeresnationalpark Ballena. Hier erwandern wir ein Felswatt in der Form einer Walflosse und haben auch Zeit zum Baden. Mit Glück sehen wir Weißen Ibis, Winkerkrabben, Schlangenseesterne und „Stranddollar“. Dieser Spaziergang aufs Meer hinaus bietet eine Panoramaaussicht auf den Nationalpark und die Küstenkordillere wie sonst nur eine Bootsfahrt. Weiter besuchen wir eine Bucht mit begehbaren oder gar schwimmbaren Höhlen, einen Tilapiazüchter in den Bergen, eine Badestelle unter einem Wasserfall und wenn noch Zeit genug bleibt, ein authentisches Dörfchen, von wo aus Ausflge in den Corcovado Nationalpark starten.

Tag 19: Wanderung zum Nauyaca Wasserfall oder Mangroven-Bootstour für Tierbeobachtungen (F)

Eine sportliche Wanderung, rund zwei Stunden Hinweg und zwei Stunden Rückweg, sind heute im Angebot: Nach 30 Minuten Anreise erreichen wir den Ausgangspunkt. Die Tour führt uns durch Sekundär- und Primärwald, durch Kulturland und vorbei an Plantagen. Immer entlang eines Wildflusses und bis zum wohl schönsten Wasserfall Costa Ricas, dem Nauyaca Wasserfall. Hier werden wir eine große Pause einlegen und wer möchte, kann hier picknicken oder im glasklaren, warmen Wasser baden. Am Nachmittag sind wir zurück und es bleibt auch Zeit, um den Garten der Finca zu genießen. Alternativ können wir (je nach Leistungsfähigkeit der Gruppe und der Witterung) eine Bootstour unternehmen, wo die Osa Halbinsel mit dem bekannten Corcovado Nationalpark beginnt. Meist ist sie das Gebiet sehr ergiebig, was Vögel, Affen und Reptilien betrifft und zeigt noch einen anderen Lebensraum als die Tour am Rio San Carlos (Diese Bootstour erfordert eine Zuzahlung von 25 $ p.P.).

Tag 20: Reise von Uvita bis Alajuela: Rückkehr ins Zentraltal (F)

Nach dem gemütlichen Frühstück mit toller Aussicht fahren wir zunächst entlang der Pazifikküste bis nach Dominical, einem Surferparadies. Über das rund 1.000 m hohe Vorgebirge bis in die Provinzstadt San Isidro. Hier oder dort legen wir, wo es schön ist, Kaffeepausen ein und haben Zeit für ein Foto, bevor es nun immer weiter bergauf geht. Wir durchqueren innerhalb kurzer Zeit sämtliche Klimazonen der feuchten Tropen bis wir auf rund 3.400 m Höhe im Paramo sind. Hier schauen wir uns die z. T. endemische Vegetation an. Stephan weiß, wo die Puya, eine bodenwachsende Hochgebirgsbromelie wächst und wo hier sogar noch Kolibris fliegen! Wenn wir gut in der Zeit sind, schauen wir uns auch noch den Lebensraum des Quetzales mit den gigantischen Eichenbäumen auf rund 2.650 m an. Über Cartago und San José erreichen wir dann am späten Nachmittag unsere Herberge, das B&B Vista Linda Montaña mit Blick auf den Vulkan Poás. Dort gibt es auch das heutige Abendessen.

2 x B&B Vista Linda Montaña: www.vistalindamontana.com (oder ähnlich)

Tag 21: Nationalpark Poás – Grecia – Sarchi  (F)

Das Zentraltal Costa Ricas bietet trotz der dichten Besiedlung vielfältige Sehenswürdigkeiten: Wir erkunden zunächst den Vulkan Poás im gleichnamigen Nationalpark. Auf rund 2.600 m schauen wir direkt in einen aktiven Krater, wenn nicht Nebelwolken die Sicht beeinträchtigen. In den Lagen um die 2.000 m ist Erdbeerland und wir testen einen der Erdbeer-Batidos in der Nähe eines Kolibrigartens. Bestimmt bekommen wir hier gleich mehrere Arten aus kurzer Distanz zu sehen.  Anschließend besuchen wir die Dörfer Grecia und Sarchi. Nette Kirchen, Parks und typisch costaricanisches Leben erwarten uns hier. Gerade Sarchi ist ein Zentrum für Möbelherstellung, Handwerkskunst und für Souvenirs. Die bekannten bunten Ochsenkarren haben hier ihren Ursprung. Zum Abschiedsabendessen suchen wir am Abend nettes Lokal nahe der Unterkunft mit grandioser Aussicht über das Zentraltal mit Alajuela und San José auf.

Tag 22: Heimreise (F)

Heute endet unsere Große Costa Rica Naturreise. Am frühen Morgen und nach einem kleinen Frühstück im Stehen fahren wir zusammen zum Flughafen und treten nun die Rückreise an. Selbstverständlich hilft Stephan beim Einchecken!

 

Bildergalerie

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